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Succession & family

Generational change, leadership transitions and business families.

transformis workshop with participants from several generations around a table

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How can the family, owners and management shape a transition with clear roles and reliable decisions?

Questions to start with

  • Which transitions are coming up: leadership, ownership or both?

  • What do the outgoing generation, successors and other stakeholders expect?

  • Which decisions and skills need to be settled before the handover?

Putting the next step in context

Fachfragen vertiefen

Our understanding: Succession & family

How we see this field of action: our understanding, the challenges and our value proposition.
Our understanding

Nachfolge und Generationswechsel verstehen wir nicht als punktuelle Übergabe von Eigentum oder Führungsverantwortung, sondern als tiefgreifende Transformationsprozesse. Sie verändern die Beziehungen zwischen Familie, Gesellschafterkreis und Unternehmen und berühren zugleich die Strategie, die Eigentümerstruktur, das Führungssystem, die Unternehmenskultur und die Identität. Familienunternehmen sind durch das strukturelle Zusammenspiel dreier eigenständiger sozialer Systeme geprägt, die jeweils unterschiedlichen Eigenlogiken folgen: Familie, Gesellschafterkreis und Unternehmen

Die Familie ist wesentlich durch persönliche Beziehungen, Zugehörigkeit, emotionale Bindungen und generationenübergreifende Erwartungen geprägt

Der Gesellschafterkreis orientiert sich an Eigentümerinteressen, Vermögensverantwortung, Einflussrechten und gesellschaftsrechtlichen Entscheidungsstrukturen

Das Unternehmen folgt als Organisation einer eigenständigen Entscheidungslogik, die auf wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Wertschöpfung und die Sicherung seiner Zukunftsfähigkeit ausgerichtet ist

Unsere Grundhypothesen: Obwohl diese drei sozialen Systeme eng miteinander verbunden sind und einzelne Personen gleichzeitig unterschiedlichen Systemen angehören können, verfügen sie über jeweils eigene Erwartungen, Kommunikationsmuster und Entscheidungsstrukturen. Aus ihrem Zusammenspiel entstehen strukturelle Spannungsfelder und Paradoxien, die sich nicht dauerhaft auflösen lassen. Die zentrale Herausforderung besteht deshalb nicht darin, diese Paradoxien zu beseitigen, sondern sie in ihrer Gleichzeitigkeit dauerhaft zu managen. Hierfür bedarf es geeigneter Entscheidungs-, Führungs- und Governance-Strukturen, die unterschiedliche Interessen und Systemlogiken berücksichtigen, ohne die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu beeinträchtigen. Eine erfolgreiche Nachfolge erfordert daher mehr als die Auswahl geeigneter Nachfolger. Sie verlangt die bewusste Gestaltung des Zusammenspiels von Familie, Gesellschafterkreis und Unternehmen sowie die Entwicklung tragfähiger Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen. Ziel ist es, die Kontinuität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, die berechtigten Interessen der beteiligten Systeme in belastbare Entscheidungsprozesse zu überführen und zugleich die Voraussetzungen für eine kontinuierliche strategische Selbsterneuerung zu schaffen. Der Generationswechsel eröffnet damit die Möglichkeit, gewachsene Strukturen und bestehende Erfolgsmodelle kritisch zu reflektieren, bewährte Stärken zu bewahren und das Unternehmen auf veränderte Zukunftsanforderungen auszurichten.

Challenges for management and organisation

Succession in a family business brings a wide range of challenges. Questions of ownership transfer, strategic direction and future leadership structure overlap with family expectations, personal life plans, emotional ties and established patterns of power and influence. A particular challenge comes from the different inner logics of the family, the shareholder group and the company. What looks desirable or “fair” to the family does not necessarily match the shareholders’ interests or the company’s economic needs. Conversely, decisions that make business sense can cause tension within the family. The result is structural paradoxes: between continuity and renewal, family belonging and professional suitability, owners’ interests and company interests, and between the outgoing generation’s wish to keep influence and the next generation’s wish to shape things. These paradoxes are not temporary disruptions that a one-off decision can resolve. They are permanent structural features of family businesses and need to be managed deliberately well beyond the succession itself. Handling them means weighing different and sometimes contradictory demands, resolving conflicting goals and reaching decisions that hold. It is important to distinguish between conflicts of interest, which can be resolved, and paradoxes, which structurally cannot. Concrete conflicts can be settled through clarification, negotiation and binding agreements; paradoxes call for ongoing management of their contradictory demands. Particular risks arise when roles and decision-making powers are unclear, when expectations of the successors differ, or when the necessary leadership and management skills are not yet sufficiently developed. A delayed handover of responsibility can also make the process much harder, as can a succession in which new responsibilities exist on paper while real decision-making power stays with the previous generation. On top of this, the succession of people has to be linked to the company’s future strategic and organisational direction. The question is not only who will take on a leadership role, but also which skills, leadership structures and management teams the company needs to stay successful in the long term. The central management challenge is to build a robust succession and transformation architecture that respects the different system logics, makes the paradoxes manageable and secures the ability of family, shareholder group and company to decide and act over the long term.

Unsere Positionierung

transformis® versteht Nachfolge und Generationswechsel als integrierte strategische, organisationale, personelle und familiendynamische Transformationsaufgabe. Ausgehend von einem systemischen Organisationsverständnis betrachten wir Familie, Gesellschafterkreis und Unternehmen als drei eigenständige, strukturell miteinander gekoppelte soziale Systeme. Wir analysieren ihre jeweiligen Eigenlogiken, Entscheidungsstrukturen und Kommunikationsmuster sowie die Wechselwirkungen, die sich aus ihrem Zusammenspiel ergeben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation und Bearbeitung struktureller Spannungsfelder und Paradoxien. Unser Beratungsansatz zielt nicht darauf ab, diese Widersprüche aufzulösen, sondern die beteiligten Systeme zu befähigen, mit ihnen dauerhaft konstruktiv umzugehen und ihre Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu erhalten. Unser integriertes Beratungsmodell verbindet die Entwicklung einer tragfähigen Nachfolge- und Eigentümerstrategie mit der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens, der Gestaltung seiner Führungs- und Organisationsstrukturen sowie der Entwicklung geeigneter Nachfolger und Managementteams. Hierzu gehören insbesondere die Klärung von Zukunftsbildern und Eigentümerinteressen, die Entwicklung von Family-Governance-Strukturen, die Gestaltung von Entscheidungs- und Mitwirkungsrechten sowie die Vorbereitung und Umsetzung der Führungs- und Verantwortungsnachfolge. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation, Suche, Auswahl, Eignungsdiagnostik und Entwicklung geeigneter Kandidaten für Schlüsselpositionen. Dies umfasst sowohl familieninterne als auch externe Nachfolgelösungen, die Zusammenstellung leistungsfähiger Managementteams sowie die individuelle Beratung, das Coaching und die Begleitung von Nachfolgekandidaten und Mitgliedern der abgebenden Generation. Bei familiären oder gesellschaftsrechtlich geprägten Interessenkonflikten begleiten wir die strukturierte Konfliktklärung und, soweit erforderlich, die Familienmediation. Ergänzend gestalten wir die interne und externe Kommunikation sowie die organisationale Stabilisierung während und nach der Verantwortungsübergabe.

Unser Ansatz ist es, die unterschiedlichen Perspektiven nicht isoliert zu bearbeiten, sondern zu einem integrierten Transformationsprozess zu verbinden, der die Entscheidungsfähigkeit der beteiligten Systeme stärkt und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig sichert.

Unser Nutzenversprechen

Wir schaffen Klarheit über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens, die Interessen und Erwartungen der beteiligten Generationen, die Verteilung von Eigentum und Verantwortung sowie die Entscheidungs- und Führungsstrukturen nach der Übergabe. Durch die systematische Verbindung von Nachfolgestrategie, Family Governance, Führungsnachfolge und organisationaler Entwicklung werden Entscheidungsprozesse transparenter, Rollenkonflikte bearbeitbar und die Voraussetzungen für tragfähige Vereinbarungen verbessert. Zugleich entwickeln wir mit den Beteiligten geeignete Strukturen und Verfahren, um die unterschiedlichen Eigenlogiken von Familie, Gesellschafterkreis und Unternehmen dauerhaft miteinander in Beziehung zu setzen. Dadurch wird die Fähigkeit gestärkt, strukturelle Paradoxien zu managen, widersprüchliche Anforderungen auszubalancieren und auch unter Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben. Die frühzeitige Identifikation und Entwicklung geeigneter Nachfolger sowie die gezielte Zusammenstellung und Weiterentwicklung des Managementteams stärken die personelle Kontinuität und die zukünftige Führungsfähigkeit des Unternehmens. Gleichzeitig eröffnen wir die Möglichkeit, den Generationswechsel als strategischen Erneuerungsimpuls zu nutzen. Bestehende Geschäftsmodelle, Organisationsstrukturen, Führungspraktiken und kulturelle Muster können überprüft und dort weiterentwickelt werden, wo veränderte Zukunftsanforderungen dies erfordern.

Nutzen kompakt:

Der Nutzen unserer Beratung liegt deshalb nicht allein in einer geordneten Eigentums- und Verantwortungsübertragung. Er besteht darin, die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit der drei sozialen Systeme in ihrem Zusammenspiel zu stärken, die nächste Führungsgeneration wirksam zu entwickeln und die Voraussetzungen für eine dauerhafte organisationale Erneuerungsfähigkeit zu schaffen. Aus der Nachfolge wird damit eine gestaltbare Chance zur kontinuierlichen strategischen Selbsterneuerung.

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Learning from practice

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Case study

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Generational change: developing a shared vision of the future

How a business family brought together succession, strategic options and new roles.

  • A shared vision of the future with prioritised options, a strategy map and strategic initiatives.
  • Handover of management two years after the start, as documented in the report.
  • Leadership roles clarified and a supervisory board newly established.
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Robert A. Sedlák

Robert A. Sedlák

Founder and CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Certified business mediator (German Mediation Act) | Head of the family business competence team

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