Zum Inhalt springen

Führung in der Transformation

Führungskräfte-Entwicklung

Persönliches Lernen mit realen Führungsaufgaben und der Entwicklung der Organisation verbinden.

Führungskräfte-Entwicklung
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Führungskräfte-Entwicklung setzt bei den Anforderungen an Führung im konkreten Unternehmen an. Wir verbinden systemisches Organisationsverständnis, persönliche Reflexion und die Bearbeitung realer Aufgaben. Lernarchitektur und Führungsarbeit werden miteinander verzahnt.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Aufgabenbezogene Entwicklungsziele
  • Verzahnte Lern- und Anwendungsarchitektur
  • Gemeinsame Reflexion realer Führungsaufgaben
  • Beobachtung des Lerntransfers

So gehen wir vor

  1. 01

    Auftrag klären

    Führungsaufgabe, Entwicklungserwartungen und relevante Perspektiven bestimmen.

  2. 02

    Feedback einholen

    Selbst- und Fremdbild mit passenden Verfahren gegenüberstellen.

  3. 03

    Erproben

    Entwicklungsplan in konkreten Führungsaufgaben anwenden.

  4. 04

    Bewerten

    Ergebnisse und weitere Schritte mit den Beteiligten überprüfen.

Den Entwicklungsbedarf aus der Aufgabe ableiten

Welche Anforderungen entstehen aus Strategie, Organisation und Zusammenarbeit? Welche Führungsaufgaben sollen künftig anders wahrgenommen werden? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für Lernziele und die Auswahl der Beteiligten.

Individuelle und organisationale Entwicklung verbinden

Führung wird als Leistung im Zusammenspiel der Organisation betrachtet. Deshalb werden persönliche Fähigkeiten mit Kommunikationsräumen, Entscheidungsprozessen und gemeinsamen Führungsaufgaben verbunden. Das Gelernte soll an konkreten Situationen erprobt und ausgewertet werden.

Entwicklung wird wirksam, wenn Feedback auf konkrete Führungsaufgaben und ihr Umfeld bezogen wird.

Unterschiedliche Lernformen aufeinander beziehen

Wir verbinden Selbststudium, Lernplattform, Präsenzarbeit, Reflexion und Evaluation. Diese Bausteine dienen als Grundlage für eine passende Architektur. Die Auswahl und Reihenfolge richten sich nach den vereinbarten Lern- und Organisationszielen.

Erstgespräch vereinbaren

Stärken und Entwicklungsfelder aus mehreren Perspektiven sehen

Die Führungskräfteeinschätzung beginnt bei der konkreten Aufgabe einer Führungskraft. Ein 360-Grad-Feedback kann Selbstbild und Rückmeldungen von Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitenden und Kunden miteinander vergleichen. Dafür gibt es standardisierte Kompetenzbeschreibungen und einen Feedbackreport. Wir klären zuerst mit der Führungskraft und den Verantwortlichen, welche Führungsaufgaben bearbeitet werden sollen und welche Perspektiven dafür relevant sind.

Weiterlesen

Das Ergebnis wird nicht als Etikett über eine Person gelesen. Im moderierten Gespräch werden Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdbild, Stärken, Risiken unter Belastung und blinde Flecken besprochen. Welche Verfahren tatsächlich eingesetzt werden, hängt von Auftrag, Eignung und aktueller Verfügbarkeit ab.

Entwicklung in Führungsarbeit übersetzen

Aus der Auswertung entsteht ein individueller Entwicklungsplan. Er benennt, welches Verhalten in welchen Situationen erprobt werden soll und wie Rückmeldung möglich ist. Wir verbinden dafür Coaching, konkrete Aufgaben, Feedback und eine Abschlussbewertung. Übernimmt eine Führungskraft eine neue Rolle, kann ein 100-Tage-Programm hinzukommen: Stakeholder, Positionierung, Sofortmaßnahmen und Reflexion werden auf den Einstieg bezogen.

Weiterlesen

Für bestehende Rollen stehen andere Entwicklungsfragen im Vordergrund, etwa Entscheidungen über Bereichsgrenzen oder der Umgang mit Unsicherheit. Wir verbinden persönliche Entwicklung mit den organisatorischen Bedingungen, in denen Führung stattfindet. Am Ende prüfen Beteiligte, welche vereinbarten Ziele erreicht wurden und wo weiteres Lernen oder eine Änderung des Umfelds erforderlich ist.

Transfer und weitere Entwicklung beobachten: Erfahrungen aus der Anwendung werden in die gemeinsame Reflexion aufgenommen. Dabei wird auch geprüft, ob die Organisation den Einsatz neuer Fähigkeiten ermöglicht. Ergebnisse können Anpassungen des Programms oder weitere organisatorische Entscheidungen erforderlich machen.

Arbeitsergebnisse: Aufgabenbezogene Entwicklungsziele; Verzahnte Lern- und Anwendungsarchitektur; Gemeinsame Reflexion realer Führungsaufgaben; Beobachtung des Lerntransfers.

Programmname, Formate, technische Plattform und zeitlicher Umfang werden im konkreten Auftrag festgelegt.

Die Führungskräfteeinschätzung folgt einem mehrstufigen Vorgehen. Zuerst wird die Führungsaufgabe geklärt, dann eine Rückmeldung aus relevanten Beziehungen eingeholt. Selbst- und Fremdeinschätzungen können in einem Feedbackreport sichtbar werden. Der Bericht wird mit der Führungskraft besprochen, bevor daraus ein Entwicklungsplan entsteht.

Dabei lohnt ein genauer Blick auf Unterschiede: Eine Person kann eine Fähigkeit als Stärke erleben, während Mitarbeitende in einer bestimmten Situation etwas anderes beobachten. Diese Differenz ist kein Urteil, sondern eine Frage für das Gespräch. Dabei geht es auch um blinde Flecken und Verhalten, das die Wirksamkeit einer Führungskraft begrenzen kann.

Die Entwicklung konzentriert sich anschließend auf wenige konkrete Aufgaben. Eine neue Führungsfunktion kann mit einem 100-Tage-Programm verbunden werden; bei einer bestehenden Rolle können andere Experimente und Rückmeldeschleifen sinnvoller sein. Am Ende wird gemeinsam geprüft, ob die vereinbarten Entwicklungsziele erreicht wurden. Gleichzeitig fragen wir, ob die Organisation passende Entscheidungsräume und Rückmeldemöglichkeiten bietet. Persönliche Entwicklung und Führungsumfeld lassen sich nicht sinnvoll voneinander trennen.

Eine Rückmeldung über Führungsverhalten kann für die betroffene Person anspruchsvoll sein. Deshalb wird vor der Erhebung geklärt, wer Ergebnisse sieht, wie sie besprochen werden und welchen Entwicklungszweck sie erfüllen. Im moderierten Gespräch werden konkrete Situationen gesucht, statt einen Bericht nur nach höchsten und niedrigsten Werten zu lesen. Daraus wählt die Führungskraft wenige Verhaltensweisen, die sie in ihrer Arbeit erproben kann. Kolleginnen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte können später erneut Rückmeldung geben. Diese Folge aus Beobachtung, Versuch und Reflexion macht Entwicklung nachvollziehbar.

Das Abschlussgespräch prüft nicht nur einzelne Verhaltensziele, sondern auch, ob die Führungskraft in ihrer Rolle passende Rückmeldung und Entscheidungsspielräume erhalten hat.

Die Führungskräfteeinschätzung verbindet Rückmeldung mit Entwicklung. Ein 360-Grad-Feedback macht Unterschiede zwischen Selbstbild und den Erfahrungen von Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden und gegebenenfalls Kunden sichtbar. Diese Unterschiede sind Gesprächsanlässe, keine automatischen Urteile. Im Auswertungsgespräch wird geklärt, welche Führungsaufgabe damit verbunden ist und welches Verhalten die Person erproben möchte. Ein Entwicklungsplan braucht dafür reale Gelegenheiten in der Arbeit, Rückmeldung und eine spätere Bewertung.

Führung und HR können den Rahmen tragen; die betroffene Führungskraft muss den Lernweg mitgestalten. Das Ergebnis zeigt sich nicht allein im ausgefüllten Fragebogen, sondern darin, ob neue Handlungsweisen in relevanten Situationen möglich werden. Die Eignung einzelner Testprodukte ist für jeden Auftrag gesondert zu prüfen. Die vereinbarten Beobachtungen werden später erneut besprochen, damit Fortschritt und weitere Entwicklungsfragen voneinander getrennt bleiben.

Für die Einschätzung stehen drei Varianten zur Wahl. Ein Online-Selbst-Assessment erfasst Stärken, Risikofaktoren und Motivatoren: die starke Seite einer Person in Bestform, die Schattenseite unter Stress und die Innenseite der Werte, die ihr Handeln leiten. Es ist zeitsparend und flexibel und zeigt berufliche Eignungsschwerpunkte sowie mögliche Reaktionen unter Stress. Ein 360-Grad-Feedback zu Kompetenzen, Karrierestoppern und Performance wird in moderierten Workshops erhoben. Es zeichnet ein sehr differenziertes Bild von Stärken und Entwicklungschancen, macht blinde Flecken und versteckte Stärken sichtbar und wird persönlich betreut.

Die dritte Variante ist ein Online-360-Grad-Feedback zur Vielseitigkeit. Es betrachtet zwei Gegensatzpaare: Durchsetzungsfähigkeit und Förderung der Eigenverantwortung sowie strategisches Handeln und operative Effizienz. Vielseitig ist, wer beide Seiten eines Paares zeigen kann. Die Auswertung macht mit nur vier Dimensionen deutlich, wie eine zu intensiv eingesetzte Stärke zur Schwäche wird, und zeigt Spannungen und Widersprüche. Beide Feedbackvarianten finden hohe Akzeptanz, weil mehrere Perspektiven einfließen. In allen drei Varianten folgen ein Gutachten, dessen Übergabe an Führungskraft und Vorgesetzte sowie ein moderiertes Feedbackgespräch.

Häufige Fragen

Was wird bei einer Führungskraft eingeschätzt?

Aufgabenbezogene Kompetenzen, Stärken und Entwicklungsfelder, bei Bedarf auch Risiken unter Belastung. Die Einschätzung beginnt bei der konkreten Aufgabe der Führungskraft; standardisierte Kompetenzbeschreibungen beobachtbaren Verhaltens und ein Feedbackreport unterstützen sie. Das 360°-Feedback-Konzept von transformis (2018) verortet Entwicklung zu 70 Prozent in anspruchsvollen Aufgaben, zu 20 Prozent in Feedback und zu 10 Prozent in Training.

Wer gibt Feedback?

Je nach Auftrag Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeitende und gegebenenfalls Kunden. Ein 360-Grad-Feedback vergleicht das Selbstbild mit diesen Rückmeldungen. Zuerst klären wir mit der Führungskraft und den Verantwortlichen, welche Führungsaufgaben bearbeitet werden sollen und welche Perspektiven dafür relevant sind; welche Verfahren eingesetzt werden, hängt von Auftrag, Eignung und Verfügbarkeit ab.

Was geschieht mit dem Report?

Er wird im moderierten Gespräch interpretiert und in einen konkreten Entwicklungsplan übersetzt. Besprochen werden Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdbild, Stärken, Risiken unter Belastung und blinde Flecken; das Ergebnis wird nicht als Etikett über eine Person gelesen. Der Plan benennt, welches Verhalten in welchen Situationen erprobt wird, verbunden mit Coaching, Aufgaben, Feedback und Abschlussbewertung.

Ist das 100-Tage-Programm immer Teil davon?

Nein. Es passt besonders beim Einstieg in eine neue Rolle, mit Stakeholder-Analyse, Positionierung, Sofortmaßnahmen und Reflexion. Für bestehende Rollen stehen andere Entwicklungsfragen im Vordergrund, etwa Entscheidungen über Bereichsgrenzen oder der Umgang mit Unsicherheit. Am Ende prüfen die Beteiligten, welche Ziele erreicht wurden und ob die Organisation den Einsatz neuer Fähigkeiten ermöglicht.

Aus der Praxis

Drei Personen arbeiten an Stellwänden vor einer Fensterfront

Praxisbeispiel

Logo E/D/E

Logistik entwickeln: Diagnose, Führungsstruktur und Befähigung verbinden

Ein mehrteiliger Veränderungsprozess führte von unklaren Beschwerden zu neuen Führungsroutinen.

  • Dokumentierte Organisationsdiagnose und eine verabschiedete neue Führungsstruktur.
  • Im Rollout laut Teil 2 zwölf von 13 Positionen intern besetzt.
  • Gemeinsam erarbeitete Führungsgrundsätze und ein Führungshandbuch mit Rückmeldungen aus Pulse Checks.
Praxisbeispiel lesen

Ihre Transformation beginnt hier.

Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Kira Rempel

Kira Rempel

Senior Consultant und Leitung Kompetenzteam Personal

Ihr Erstgespräch

Sprechen wir über Ihre Situation und das, was Sie in Ihrer Organisation weiterentwickeln möchten.

  • Ihre Ausgangslage
  • Ihr Beratungsanlass
  • Passende nächste Schritte
Erstgespräch vereinbaren