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Organisation in der Transformation

Organisationsdiagnostik

Wiederkehrende Probleme im Zusammenhang von Strukturen, Entscheidungen und Kultur verstehen.

Organisationsdiagnostik
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Wenn dieselben Schwierigkeiten trotz wechselnder Personen immer wieder auftreten, lohnt sich ein Blick auf die Organisation. Die Diagnose untersucht, wie Erwartungen, Rollen und Routinen zusammenwirken und welche Unterschiede zwischen Bereichen bestehen.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Geteiltes Bild der relevanten Organisationsmuster
  • Geprüfte Hypothesen zu wiederkehrenden Problemen
  • Begründete Ansatzpunkte für die weitere Entwicklung

So gehen wir vor

  1. 01

    Beobachten

    Wiederkehrende Situationen und Entscheidungswege konkret erfassen.

  2. 02

    Hypothesen bilden

    Muster in Identität, Kommunikation, Führung und Kultur beschreiben.

  3. 03

    Validieren

    Vorläufige Befunde mit Schlüsselpersonen aus verschiedenen Bereichen prüfen.

  4. 04

    Hebel wählen

    Passende nächste Intervention mit den Verantwortlichen bestimmen.

Mit beobachtbaren Situationen beginnen

Gemeinsam werden konkrete Ereignisse und Abläufe betrachtet: eine schwierige Übergabe, eine wiederholt vertagte Entscheidung oder ein Konflikt zwischen Bereichen. Gespräche und die Analyse vorhandener Informationen helfen, die unterschiedlichen Sichtweisen zu verstehen.

Muster und Hypothesen bilden

Strukturen, informelle Regeln und Entscheidungswege werden aufeinander bezogen. Die Diagnose entwickelt Hypothesen darüber, was die beobachteten Muster aufrechterhält. Sie werden mit der Organisation geprüft und liefern Orientierung für mögliche Veränderungen.

Eine Organisation lässt sich an ihren wiederkehrenden Entscheidungen und Kommunikationsmustern beobachten.

Den nächsten Eingriff passend wählen

Aus der Diagnose folgt nicht automatisch ein neues Organigramm. Je nach Befund können Rollenklärung, Entscheidungsroutinen, Führung oder Lernarchitekturen im Vordergrund stehen. Mit dem Auftraggeber wird vereinbart, welche Veränderung zuerst bearbeitet wird und woran ihre Entwicklung beobachtet werden soll.

Erstgespräch vereinbaren

Die Eigenlogik der Organisation untersuchen

Die Diagnostik fragt, warum eine Organisation wiederholt tut, was sie tut, und warum ihr Veränderung schwerfällt. Untersucht werden nicht nur Aufbau und Ablauf, sondern Identität, Kommunikations- und Entscheidungsroutinen, Kultur, Führung und Problemlösungsmuster. Wir beginnen bei konkreten Beobachtungen und prüfen mit langjährig erfahrenen Schlüsselpersonen, welche Muster dahinterliegen.

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Wir betrachten vier Spannungsfelder: Außen- oder Innenorientierung, Gegenwart und Vergangenheit oder Zukunft, analytische oder wertorientierte Entscheidungen sowie Struktur oder Flexibilität. Diese Kategorien sind Gesprächsanlässe, keine feste Typisierung der Organisation. Möglich sind ein Fragebogen und anschließende Interviews zur Validierung vorläufiger Befunde. Anzahl und Auswahl der Beteiligten werden passend zum Auftrag vereinbart. Ziel ist eine gemeinsam geprüfte Sicht auf die Organisation, aus der sich sinnvolle Stellhebel für den konkreten Veränderungsbedarf ableiten lassen.

Hypothesen mit Betroffenen prüfen

Eine Diagnose ist erst hilfreich, wenn sie mit den Erfahrungen der Organisation konfrontiert wird. Vorläufige Ergebnisse werden deshalb mit Personen aus unterschiedlichen Bereichen diskutiert. Wo Führungskräfte eine Entscheidung als klar erleben, Mitarbeitende aber immer wieder Rückfragen stellen, kann eine Kommunikationsroutine oder eine unklare Zuständigkeit eine größere Rolle spielen als das Organigramm.

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Wir fragen, welche Muster in welchen Situationen auftreten und welche Ausnahmen es gibt. Aus der Prüfung entstehen priorisierte Entwicklungsfragen: Braucht es andere Entscheidungswege, neue Rollen, eine Kulturintervention oder eine Lernarchitektur? Es geht gerade um die Verbindung von Organisationscharakteristik und möglichen Stellhebeln. Eine Diagnose löst Veränderungen nicht automatisch aus. Der Befund soll Verantwortlichen ermöglichen, den nächsten Eingriff mit der Organisation zu begründen.

Vorläufige Befunde durch weitere Perspektiven prüfen: Die Methode sieht eine Befragung erfahrener Schlüsselpersonen und anschließende Interviews zur Prüfung der vorläufigen Ergebnisse vor. Beobachtet werden unter anderem Innen- und Außenorientierung, Gegenwarts- und Zukunftsbezug sowie der Umgang mit Struktur und Flexibilität. Diese Perspektiven dienen der gemeinsamen Untersuchung; sie sind keine unveränderlichen Eigenschaften einer Organisation.

Arbeitsergebnisse: Geteiltes Bild der relevanten Organisationsmuster; Geprüfte Hypothesen zu wiederkehrenden Problemen; Begründete Ansatzpunkte für die weitere Entwicklung.

Ein Diagnosemodell ist eine Betrachtungshilfe. Es ersetzt weder das Wissen der Beteiligten noch die Prüfung alternativer Erklärungen.

Die Diagnose stellt mehrere Fragen, die erst gemeinsam ein Bild ergeben. Woraus bezieht die Organisation Orientierung: aus relevanten Umwelten oder vor allem aus ihrem Inneren? Richtet sich ihre Wahrnehmung stärker auf aktuelle Details und vergangene Erfahrung oder auf künftige Möglichkeiten? Welche Maßstäbe prägen Entscheidungen, und wie geht sie mit der Spannung zwischen klarer Struktur und Flexibilität um? Diese Perspektiven werden nicht als psychologischer Test für ein Unternehmen genutzt. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf wiederkehrende Kommunikations- und Entscheidungsereignisse.

Ein vorläufiges Bild kann beispielsweise zeigen, dass eine Organisation verlässlich arbeitet, externe Hinweise aber spät aufnimmt. Ob das tatsächlich zutrifft, muss mit Personen aus verschiedenen Bereichen geprüft werden. Deshalb folgen nach einer ersten Erhebung weitere Interviews mit Schlüsselspielern.

Wir besprechen auch Gegenbeispiele, denn sie zeigen, unter welchen Bedingungen andere Handlungsweisen bereits möglich sind. Für Auftraggeber wird daraus eine konkrete Entscheidung: Welcher Stellhebel kann die gegenwärtige Aufgabe am besten unterstützen? Vielleicht braucht es eine veränderte Abstimmung mit Kunden, vielleicht klarere Entscheidungsrechte oder eine andere Führungsroutine. Die Diagnose benennt den Zusammenhang, bevor eine Maßnahme festgelegt wird.

Besonders wichtig ist die Prüfung vorläufiger Ergebnisse mit weiteren Schlüsselpersonen. Wir fragen dabei nicht, ob sich alle auf ein Etikett einigen, sondern welche Situationen die Diagnose bestätigen und welche ihr widersprechen. Erst dieser Abgleich trennt eine plausible Hypothese von einer belastbaren Grundlage für Veränderung. Der Auftraggeber kann anschließend entscheiden, welcher beobachtete Zusammenhang zuerst bearbeitet werden soll.

Die Diagnostik arbeitet mit mehreren Perspektiven auf dieselbe Organisation. Formale Aufbau- und Ablaufbeschreibungen zeigen, was geregelt ist; Interviews, Beobachtungen und gemeinsame Auswertungen zeigen, wie die Arbeit tatsächlich stattfindet. Widersprüche zwischen beidem werden nicht sofort als Fehler bewertet. Sie können Hinweise darauf sein, welche informellen Routinen Probleme lösen oder neue Schwierigkeiten erzeugen.

Wir formulieren Hypothesen und prüfen sie mit den beteiligten Bereichen, bevor daraus Maßnahmen abgeleitet werden. Das Ergebnis ist eine gemeinsam verständliche Beschreibung der Ausgangslage, ihrer Muster und möglicher Ansatzpunkte. Eine solche Diagnose kann einen umfassenden Transformationsauftrag vorbereiten oder eine eng umrissene Schnittstellenfrage klären. Umfang und Methoden werden an der Entscheidung ausgerichtet, für die die Organisation die Erkenntnisse benötigt.

Häufige Fragen

Was wird untersucht?

Identität, Kommunikations- und Entscheidungsroutinen, Kultur, Führung und wiederkehrende Problemlösungsmuster, nicht nur Aufbau und Ablauf. Wir betrachten vier Spannungsfelder: Außen- oder Innenorientierung, Gegenwart und Vergangenheit oder Zukunft, analytische oder wertorientierte Entscheidungen sowie Struktur oder Flexibilität. Diese Kategorien sind Gesprächsanlässe, keine feste Typisierung der Organisation.

Wer wird beteiligt?

Langjährig erfahrene Schlüsselpersonen und Bereiche; Auswahl und Umfang folgen der konkreten Fragestellung. Möglich sind ein Fragebogen und anschließende Interviews zur Validierung vorläufiger Befunde. Vorläufige Ergebnisse werden mit Personen aus unterschiedlichen Bereichen diskutiert, weil Führungskräfte und Mitarbeitende dieselbe Entscheidung oft verschieden erleben.

Ist die erste Auswertung bereits der Befund?

Nein. Vorläufige Befunde werden durch weitere Interviews validiert und mit den Erfahrungen der Organisation konfrontiert. Wo Führungskräfte eine Entscheidung als klar erleben, Mitarbeitende aber immer wieder Rückfragen stellen, kann eine Kommunikationsroutine oder eine unklare Zuständigkeit eine größere Rolle spielen als das Organigramm. Gefragt wird auch nach Ausnahmen vom Muster.

Was folgt aus der Diagnose?

Eine begründete Entscheidung über die nächste organisatorische Intervention, kein automatisch neues Organigramm. Je nach Befund stehen Rollenklärung, Entscheidungsroutinen, Führung, eine Kulturintervention oder Lernarchitekturen im Vordergrund. Im dokumentierten Logistikprojekt folgte auf die Organisationsdiagnose eine verabschiedete neue Führungsstruktur; im Rollout wurden laut Projektbericht zwölf von 13 Positionen intern besetzt.

Aus der Praxis

Drei Personen arbeiten an Stellwänden vor einer Fensterfront

Praxisbeispiel

Logo E/D/E

Logistik entwickeln: Diagnose, Führungsstruktur und Befähigung verbinden

Ein mehrteiliger Veränderungsprozess führte von unklaren Beschwerden zu neuen Führungsroutinen.

  • Dokumentierte Organisationsdiagnose und eine verabschiedete neue Führungsstruktur.
  • Im Rollout laut Teil 2 zwölf von 13 Positionen intern besetzt.
  • Gemeinsam erarbeitete Führungsgrundsätze und ein Führungshandbuch mit Rückmeldungen aus Pulse Checks.
Praxisbeispiel lesen

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Eva Scholz

Eva Scholz

Senior Consultant | Leitung Kompetenzteam Organisation | Wirtschaftsmediatorin

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