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Führung in der Transformation

Management-Coaching

Die persönliche Führungsaufgabe im Kontext der Organisation reflektieren und weiterentwickeln.

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Führungskräfte müssen strategische und operative Aufgaben erfüllen, Entscheidungen unter Zielkonflikten treffen und Beziehungen gestalten. Management-Coaching setzt genau bei dieser konkreten Rolle an. Wir klären den Auftrag, betrachten Erwartungen und Einflussbeziehungen und entwickeln mit der Führungskraft Handlungsoptionen, die sie in ihrer Arbeit prüfen kann.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Geklärter persönlicher Entwicklungsauftrag
  • Reflektierte Handlungsoptionen für konkrete Situationen
  • Erprobung und Auswertung im Führungsalltag

So gehen wir vor

  1. 01

    Contracting

    Anlass, Ergebnis, Beitragserwartungen und Beobachtungskriterien zwischen Coach und Führungskraft klären.

  2. 02

    Situation verstehen

    Aufgaben, Zielkonflikte, Stakeholder, Stärken und Entwicklungsfelder untersuchen.

  3. 03

    Handeln

    Positionierung und Entwicklungsplan erarbeiten, Schritte in der Führungsarbeit erproben.

  4. 04

    Reflektieren

    Erfahrungen, Fremdwahrnehmung und Ergebnisse regelmäßig mit dem Auftrag abgleichen.

Die Rolle und den Coachingauftrag präzisieren

Wir beginnen mit einem Contracting zwischen Coach und Führungskraft. Dort werden Anlass, Anliegen, gewünschtes Ergebnis und die Beiträge beider Seiten besprochen. Ebenso wichtig ist die Frage, woran Ergebnisse des Coachings beobachtet und bewertet werden können. Das verhindert ein Gesprächsformat ohne Bezug zur tatsächlichen Führungsaufgabe.

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Gemeinsam klären wir die Beitragserwartung an die Führungskraft: Welche Ergebnisse soll sie liefern, welche Entscheidungen stehen an, welche strategischen und operativen Aufgaben prägen die Rolle? Zielkonflikte und Paradoxien gehören ausdrücklich dazu. Eine Führungskraft kann beispielsweise gleichzeitig Stabilität im Betrieb sichern und eine Veränderung voranbringen. Das Coaching macht solche Anforderungen besprechbar und bezieht sie auf den Handlungsspielraum der Person. Vor einem möglichen 100-Tage-Programm steht deshalb immer eine genaue Sicht auf Auftrag, Rolle und Situation.

Stakeholder und Beziehungen sichtbar machen

Führung findet in einem Netz aus formellen und informellen Erwartungen statt. Wir fragen: Wer beeinflusst die Aufgabe, wer entscheidet über Ressourcen, wer ist voneinander abhängig und welche Interessen stehen hinter den sichtbaren Positionen? Eine Stakeholderanalyse ordnet diese Beziehungen. Eine mögliche Methode ist eine Aufstellung mit Figuren, die das Einfluss- und Erwartungsgeflecht räumlich sichtbar macht. Coach und Führungskraft können so über komplexe Zusammenhänge sprechen, ohne sie auf ein Organigramm zu reduzieren.

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Aus der Analyse entstehen keine automatischen Verhaltensregeln. Sie liefert Material für die eigene Positionierung: Welche Botschaft braucht welche Anspruchsgruppe, welche Veränderungsziele sind wichtig, welche Sofortmaßnahmen stehen an und wie werden Reaktionen beobachtet? Die Führungskraft entscheidet, wie sie die Beziehungen im konkreten Kontext gestaltet.

Erst die geklärte Beitragserwartung macht sichtbar, woran Coaching und Führungsarbeit gemessen werden sollen.

Stärken, Risiken und Entwicklungschancen einbeziehen

Zum Führungsauftrag gehört ein Anforderungsprofil. Wir betrachten mit der Führungskraft ihre Stärken, möglichen Risikofaktoren unter Belastung, Motivatoren und Kompetenzen. Kompetenz verstehen wir als Zusammenspiel von Wissen, Wollen und Können. Das Selbstbild allein genügt nicht; eine passende Fremdeinschätzung kann zeigen, wie Verhalten von anderen wahrgenommen wird. Welche Verfahren dafür sinnvoll sind, wählen Coach und Führungskraft bezogen auf den Auftrag aus.

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Die gewonnenen Hinweise fließen in einen Entwicklungsplan. Es geht nicht darum, der Person ein abstraktes Idealprofil überzustülpen. Entscheidend ist, welche Fähigkeiten und Beziehungen sie braucht, um die anstehenden Aufgaben zu erfüllen, mit Grenzen bewusst umzugehen und bei Zielkonflikten handlungsfähig zu bleiben. Das Coaching schafft einen geschützten Raum, um eigene Annahmen und blinde Flecken zu prüfen.

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Umsetzung begleiten und regelmäßig überprüfen

Wenn eine neue Rolle ansteht, können die Ergebnisse in ein 100-Tage-Programm übergehen. Darin werden die Informationen aus Auftrag, Stakeholderanalyse, Positionierung und Entwicklungsplan zu konkreten ersten Schritten verbunden. Während der Umsetzung reflektieren Coach und Führungskraft regelmäßig den Stand: Was wurde ausprobiert, wie reagiert das Umfeld und welche Alternative eröffnet mehr Handlungsspielraum? Auch eine Begleitung am Arbeitsplatz ist ein mögliches Format. Die Beobachtungen werden anschließend gemeinsam ausgewertet.

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Im Review vergleichen beide Seiten die Entwicklung mit den im Contracting vereinbarten Erwartungen. Coaching ist damit kein losgelöstes Training, sondern ein wiederkehrender Abgleich von Führungsaufgabe, eigenem Verhalten und Wirkung im Umfeld. Welche Formate und Zeiträume passen, wird für den konkreten Auftrag vereinbart.

Die Stakeholderanalyse stellt konkrete Fragen für das Coaching: Wer nimmt formell oder informell Einfluss? Wer verfügt über Ressourcen? Welche Abhängigkeiten bestehen, welche Ansprüche treffen aufeinander, und wie sind die Beteiligten vernetzt? Eine Aufstellung mit Figuren kann dieses Geflecht räumlich darstellen. Daraus lassen sich Chancen, Risiken und mögliche Kernbotschaften für einzelne Gruppen besprechen.

Die Führungskraft entwickelt daraufhin ein Positionspapier mit Veränderungszielen, Sofortmaßnahmen und Monitoring. Parallel betrachtet sie das eigene Profil. Dazu gehören Potenziale, Belastungsrisiken, Motivatoren und Kompetenz als Mischung aus Wissen, Wollen und Können. Fremdwahrnehmungen können ergänzen, was im Selbstbild unsichtbar bleibt.

Im weiteren Verlauf werden konkrete Schritte im Führungsalltag erprobt. Reflexionsgespräche fragen nicht nur, ob ein Plan abgearbeitet wurde, sondern wie das Umfeld reagiert, was die Person über ihre Wirkung lernt und welche Handlungsalternative sich daraus ergibt. Eine Begleitung am Arbeitsplatz ist ein mögliches Format. Im Review werden die Beobachtungen an das ursprüngliche Contracting zurückgebunden, sodass Auftraggeber und Führungskraft unterscheiden können zwischen durchgeführtem Coaching und tatsächlich bearbeiteter Führungsaufgabe.

Wir legen großen Wert auf die Auftragsklärung zwischen Führungskraft, Auftraggeber und Coach. Am Anfang wird unterschieden, welche Erwartungen offen besprochen werden und welcher Teil des Gesprächs vertraulich bleibt. Diese Grenze ermöglicht es, strategische Ziele und persönliche Entwicklung gleichzeitig zu bearbeiten. Im Coaching kann die Führungskraft ihr Umfeld, eigene Stärken, Risiken und mögliche Handlungsalternativen betrachten. Eine wichtige Entscheidung oder ein bevorstehendes Gespräch wird dann konkret vorbereitet und später reflektiert.

Das Ergebnis ist kein allgemeines Persönlichkeitsurteil, sondern eine erweiterte Handlungsfähigkeit in der jeweiligen Rolle. Wenn ein Problem durch widersprüchliche Zuständigkeiten oder Entscheidungswege im Unternehmen entsteht, wird es als Organisationsfrage kenntlich gemacht. Einzelcoaching kann eine solche Bedingung sichtbar machen, aber nicht stellvertretend für die Organisation verändern.

Ein häufiges Thema im Coaching sind Konflikte. Äußere oder innere Auslöser führen über Frustration zu Stress, und auf anhaltenden Stress reagieren Menschen unterschiedlich: mit Aktion, etwa gesteigerter Betriebsamkeit, mit Regression wie Grübeln, Verdrängen oder Rationalisieren oder mit Aggression, die offen, verlagert oder gegen sich selbst gerichtet sein kann. Wir unterscheiden vier Basiskonflikte. Ablehnungskonflikte berühren Respekt, Selbstwert und Identität, Bedürfniskonflikte Sicherheit, Vertrauen und Unabhängigkeit.

Dominationskonflikte drehen sich um Position und Status, Verteilungskonflikte um Geld, Aufgaben und Privilegien. Im Coaching wird ein Konflikt zunächst analysiert und definiert; Indikatoren sind Leistungslücken, Zielkonflikte, Konfrontation oder Frontenbildung. Danach geht es um seine Umwandlung: Kompromisse, Integration, Alternativen und Synergien werden geprüft.

Häufige Fragen

Womit beginnt Management-Coaching?

Mit dem Contracting: Anlass, Anliegen, gewünschtes Ergebnis und die Beiträge beider Seiten werden zwischen Coach und Führungskraft besprochen, ebenso, woran Ergebnisse beobachtet und bewertet werden können. Dazu gehört die Beitragserwartung an die Rolle: Welche Ergebnisse soll die Führungskraft liefern, welche Entscheidungen stehen an, welche Zielkonflikte prägen die Aufgabe?

Warum gehört eine Stakeholderanalyse dazu?

Führung findet in einem Netz aus formellen und informellen Erwartungen statt. Die Stakeholderanalyse fragt, wer die Aufgabe beeinflusst, wer über Ressourcen entscheidet, wer voneinander abhängig ist und welche Interessen hinter den sichtbaren Positionen stehen. Eine Aufstellung mit Figuren kann dieses Geflecht räumlich sichtbar machen. Daraus entstehen keine Verhaltensregeln, sondern Material für die eigene Positionierung.

Wird nur das Selbstbild der Führungskraft betrachtet?

Nein. Je nach Auftrag beziehen wir Fremdeinschätzungen ein und betrachten Stärken, Motivatoren, Kompetenzen und mögliche Risikofaktoren unter Belastung gemeinsam. Kompetenz verstehen wir als Zusammenspiel von Wissen, Wollen und Können. Es geht nicht darum, ein abstraktes Idealprofil überzustülpen, sondern um die Fähigkeiten und Beziehungen, die die anstehenden Aufgaben verlangen.

Wie wird das Coaching mit der Praxis verbunden?

Durch konkrete Schritte im Führungsalltag, regelmäßige Reflexionsgespräche, bei Bedarf Begleitung am Arbeitsplatz und ein Review der im Contracting vereinbarten Erwartungen. Steht eine neue Rolle an, können die Ergebnisse in ein 100-Tage-Programm übergehen. Entsteht ein Problem durch widersprüchliche Zuständigkeiten im Unternehmen, wird es als Organisationsfrage kenntlich gemacht; Einzelcoaching kann sie nicht stellvertretend lösen.

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Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Kira Rempel

Kira Rempel

Senior Consultant und Leitung Kompetenzteam Personal

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