Im Nachfolgeprozess stehen die Verantwortlichen unter besonderem Druck. Eine Entscheidung, die der Familienlogik folgt, kann für das Unternehmen fatal sein, und umgekehrt. Einerseits will ein Familienunternehmen das Potenzial nutzen, das in der Familie liegt, in der Führung oder in der Aufsicht. Andererseits sind die nötigen Ressourcen manchmal weder in der Familie noch im Unternehmen vorhanden und müssen von außen gewonnen werden. In beiden Fällen können die Entscheidungen mit Spannungen und Kränkungen verbunden sein.
Objektivierbare Entscheidungshilfen entschärfen dieses Konfliktpotenzial. transformis setzt dafür eine Eignungsdiagnostik mit Instrumenten zur Persönlichkeitsmessung ein, die organisationale Anforderungen mit Persönlichkeitsprofilen und den für die Funktion nötigen Kompetenzen abgleicht. Sie klärt die Passung, zeigt Stärken und Schwächen, benennt, was ausgeglichen werden muss, und führt zu gezielten Unterstützungsmaßnahmen.
Empfohlen wird ein strukturierter Prozess, der die relevanten Personen identifiziert und auf ihre Rollen vorbereitet. Er umfasst Funktionsbeschreibung, Anforderungsprofile, Auswahlkriterien, Auswahlverfahren, Qualifizierungsprogramme und Eignungsüberprüfung. Das gilt für Kandidatinnen und Kandidaten innerhalb wie außerhalb der Familie und für Schlüsselfunktionen auf Gesellschafter- wie Unternehmensebene. Vorgesehen sind drei bis zwölf Monate. So kann die übergebende Generation dem Wechsel zuversichtlich entgegensehen und die nachfolgende vorbereitet in ihre Aufgabe starten.