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Strategie in der Transformation

Familienstrategie

Ein gemeinsames Verständnis über Familie, Eigentum und unternehmerische Verantwortung entwickeln.

Familienstrategie
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Eine Unternehmerfamilie ist gleichzeitig familiär verbunden und über Eigentum mit dem Unternehmen verknüpft. Eine Familienstrategie schafft einen Rahmen, in dem Erwartungen, Ziele und künftige Rollen gemeinsam besprochen werden können.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Gemeinsame Ziele und Erwartungen der Unternehmerfamilie
  • Geklärte Rollen und Entscheidungsregeln
  • Grundlage für Familiencharta und regelmäßigen Austausch

So gehen wir vor

  1. 01

    Familienkreis klären

    Beteiligte, Rollen und Entscheidungsmandat bestimmen.

  2. 02

    Erwartungen bearbeiten

    Werte, Zukunftsvorstellungen und Konfliktpunkte im geeigneten Format besprechen.

  3. 03

    Leitlinien verbinden

    Familienentscheidungen mit Eigentum, Führung und Unternehmensstrategie abstimmen.

Geschichte, Werte und Zukunftsvorstellungen verstehen

Die gemeinsame Arbeit nimmt die Entwicklung der Familie und des Unternehmens als Ausgangspunkt. Unterschiedliche Erwartungen werden sichtbar: an das Eigentum, an die Zusammenarbeit und an die Zukunft des Unternehmens.

Rollen und Entscheidungsregeln vereinbaren

Welche Verantwortung gehört in die Familie, welche zum Eigentum und welche in die operative Führung? Regeln für Information, Beteiligung und Entscheidungen helfen, die Ebenen zu unterscheiden und miteinander zu verbinden.

Nachfolge wird tragfähiger, wenn Familie und Unternehmen ihre verschiedenen Entscheidungsfragen ausdrücklich bearbeiten.

Vereinbarungen dauerhaft nutzbar machen

Die Ergebnisse können in einer Familiencharta zusammengeführt werden. Ebenso wichtig sind Formen, in denen die Familie ihre Vereinbarungen später überprüft und weiterentwickelt. Ein anstehender Generationswechsel kann dabei ein besonderer Anlass sein.

Erstgespräch vereinbaren

Die Familie als eigenes Entscheidungssystem ernst nehmen

Beim Generationswechsel unterscheiden wir Fragen der Unternehmerfamilie von Entscheidungen des Unternehmens. Ein Wechsel an der Spitze betrifft Eigentum, Führung, Erwartungen an Familienmitglieder und die künftige Richtung des Geschäfts. Werden diese Themen ausschließlich im operativen Betrieb behandelt, bleiben unterschiedliche Rollen und Interessen vermischt. Eine Familienstrategie schafft einen Gesprächs- und Entscheidungsrahmen für die Eigentümerfamilie.

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Wir klären, welche Personen und Generationen beteiligt sein müssen, welche Werte und Ziele sie mit dem Unternehmen verbinden und wie mit unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen umgegangen wird. Der Auftrag kann außerdem den Umgang mit nicht operativ tätigen Familienmitgliedern und mit externen Führungskräften umfassen. Die konkrete Zusammensetzung und Vertraulichkeit werden mit der Familie vereinbart.

Familien- und Unternehmensentwicklung verbinden

Die Familienstrategie gewinnt Bedeutung, wenn Entscheidungen über Nachfolge, Eigentümerrollen und künftige Geschäftsentwicklung zusammenkommen. Wir machen die Erwartungen der Beteiligten sichtbar und trennen Fragen, die die Familie selbst entscheiden muss, von Aufgaben des Managements. In der Beratung von Familienunternehmen verknüpfen wir Familienstrategie, Generationswechsel, Strategieentwicklung und Organisationsgestaltung. Daraus folgt keine zwingende Standardreihenfolge.

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Für manche Familien steht zuerst ein gemeinsames Zukunftsbild an; in anderen Fällen muss eine konkrete Übergabe vorbereitet werden. Ergebnisse können vereinbarte Leitlinien, geklärte Rollen und ein Prozess für noch offene Entscheidungen sein. Ein veröffentlichter Fall zum Generationswechsel zeigt die praktische Verbindung der Ebenen; dessen projektspezifische Aussagen stehen im Praxisbeispiel und werden hier nicht als allgemeiner Erfolg versprochen.

Familie gemeinsam entscheidungsfähig machen: Wenn Interessen, Werte und Ziele auseinanderliegen, kann eine Unternehmerfamilie ihre Entscheidungsfähigkeit verlieren. Der im Leistungsportfolio beschriebene Prozess sammelt Sichtweisen, bezieht Gefühle ein und klärt Bedürfnisse. Anschließend entwickeln die Beteiligten Handlungsoptionen, treffen eine gemeinsam getragene Entscheidung und begleiten deren Umsetzung.

Gesellschafterverantwortung vorbereiten: Gesellschafterqualifikation verbindet Unternehmensstrategie, Organisationsdesign und Familien-Governance. Sie vermittelt Zusammenhänge zu Konflikten, unterschiedlichen Grundhaltungen in Unternehmerfamilien und zur Unternehmensnachfolge. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich sind, ergibt sich aus der konkreten Gesellschafterrolle.

Arbeitsergebnisse: Gemeinsame Ziele und Erwartungen der Unternehmerfamilie; Geklärte Rollen und Entscheidungsregeln; Grundlage für Familiencharta und regelmäßigen Austausch.

Organisatorische und familiäre Klärung werden mit gegebenenfalls erforderlicher rechtlicher und steuerlicher Beratung abgestimmt.

Die Familie und das Unternehmen brauchen für die Nachfolge unterschiedliche Gesprächsräume. In der Familie geht es um Erwartungen an Eigentum, Verantwortung und Zugehörigkeit. Im Unternehmen geht es um Führung, Strategie und die Verlässlichkeit von Entscheidungen. Diese Ebenen beeinflussen einander, sollten aber nicht ineinander aufgelöst werden. Wir klären mit den Beteiligten, welche Fragen im Familienkreis entschieden werden und wo Management oder externe Führung einzubeziehen sind.

Ein gemeinsamer Orientierungsrahmen kann helfen, unterschiedliche Vorstellungen über die Rolle der nächsten Generation ausdrücklich zu benennen. Nicht jede Person muss operativ tätig sein, um legitime Fragen zur Zukunft des Unternehmens zu haben. Zugleich darf eine familiäre Erwartung nicht unbemerkt zur organisatorischen Vorgabe werden. Die Ergebnisse werden so dokumentiert, dass sie die weiteren strategischen und nachfolgebezogenen Schritte tragen: geklärte Zuständigkeiten, noch offene Entscheidungen, vereinbarte Gesprächsformate und ein Bild der gewünschten Verbindung zwischen Familie und Geschäft. Der veröffentlichte Generationswechsel-Fall zeigt eine mögliche Ausprägung, ersetzt aber keine eigene Auftragsklärung.

Für die Familie kann es hilfreich sein, einen Unterschied ausdrücklich festzuhalten: Eine Person kann Eigentümerin sein, ohne eine operative Führungsrolle zu übernehmen. Eine andere kann das Unternehmen führen, ohne allein über langfristige Eigentümerfragen zu entscheiden. Diese Rollen sind mit Nachfolge und Zukunftsstrategie verknüpft. Wir übersetzen sie in verständliche Beitragserwartungen und Entscheidungswege. Wo noch keine Einigkeit besteht, wird die Frage als offen dokumentiert und ein geeignetes Folgegespräch vereinbart. Das schafft Orientierung, ohne einen Konflikt durch eine vorschnelle Formulierung zu verdecken.

Die Klärung wird sehr konkret. Wir fragen nach der Geschichte und Identität der Familie, nach geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, gemeinsamen Werten, Familien- und Unternehmenszielen sowie Rollen in Eigentum und Führung. Auch die Frage, ob im Konfliktfall „Family first“ oder „Business first“ gelten soll, wird ausdrücklich gestellt; die Familie muss die Konsequenzen ihrer Wahl verstehen.

Aus einer Bestandsaufnahme kann eine gemeinsam formulierte Familienstrategie mit Präambel, Grundsätzen und Regeln für künftige Entscheidungen entstehen. Wir übertragen diese Struktur nur so weit, wie sie zur jeweiligen Familie passt. Eine Charta ist hilfreich, wenn sie echte Verständigung festhält; sie ersetzt nicht das Gespräch über ungelöste Erwartungen oder den weiteren Umgang mit Konflikten.

Häufige Fragen

Wer gehört an den Tisch?

Das richtet sich nach Eigentum, Generationen, Führungsrollen und dem konkreten Mandat der Familie. Wir klären, welche Personen und Generationen beteiligt sein müssen, welche Werte und Ziele sie mit dem Unternehmen verbinden und wie mit unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen umgegangen wird. Der Auftrag kann auch nicht operativ tätige Familienmitglieder und externe Führungskräfte einbeziehen.

Ist Familienstrategie dasselbe wie Unternehmensstrategie?

Nein. Sie klärt Erwartungen und Entscheidungen der Familie und verbindet sie anschließend mit der geschäftlichen Entwicklung. Welche Verantwortung gehört in die Familie, welche zum Eigentum und welche in die operative Führung? Regeln für Information, Beteiligung und Entscheidungen helfen, die Ebenen zu unterscheiden. In der Beratung von Familienunternehmen verknüpfen wir Familienstrategie, Generationswechsel, Strategieentwicklung und Organisationsgestaltung.

Muss ein Nachfolger schon feststehen?

Nicht zwingend. Eine Familienstrategie kann gerade helfen, Kriterien und Rollen für spätere Entscheidungen zu klären. Für manche Familien steht zuerst ein gemeinsames Zukunftsbild an, in anderen Fällen muss eine konkrete Übergabe vorbereitet werden; eine Standardreihenfolge gibt es nicht. Ergebnisse können vereinbarte Leitlinien, geklärte Rollen und ein Prozess für noch offene Entscheidungen sein.

Wie wird Vertraulichkeit behandelt?

Teilnehmerkreis, Gesprächsform und Umgang mit Ergebnissen werden im Auftrag vereinbart. Der im Leistungsportfolio beschriebene Prozess sammelt Sichtweisen, bezieht Gefühle ein und klärt Bedürfnisse, bevor die Beteiligten Handlungsoptionen entwickeln und eine gemeinsam getragene Entscheidung treffen. Organisatorische und familiäre Klärung werden mit gegebenenfalls erforderlicher rechtlicher und steuerlicher Beratung abgestimmt.

Aus der Praxis

Arbeitsrunde an einem Tisch, von oben gesehen

Praxisbeispiel

Logo Seitz

Generationswechsel: Ein gemeinsames Zukunftsbild entwickeln

Wie eine Unternehmerfamilie Nachfolge, strategische Optionen und neue Rollen miteinander verband.

  • Erarbeitetes Zukunftsbild mit priorisierten Optionen, Strategy Map und strategischen Initiativen.
  • Im Bericht dokumentierte Übergabe der Unternehmensführung zwei Jahre nach dem Start.
  • Neu geklärte Führungsrollen und ein neu gegründeter Aufsichtsrat.
Praxisbeispiel lesen

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Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Jan-Niclas Bockard

Jan-Niclas Bockard

Director | Chief Operating Officer (COO) und Leitung Kompetenzteam Unternehmensstrategie

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