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Organisation in der Transformation

Transformationsarchitekturen

Themen, Beteiligung und zeitlichen Verlauf eines Veränderungsprozesses miteinander verbinden.

Transformationsarchitekturen
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Ein umfassender Wandel braucht eine Form, in der die Organisation ihre Zukunftsfragen bearbeiten kann und zugleich handlungsfähig bleibt. Die Transformationsarchitektur beschreibt, welche Themen in welchen Arbeits- und Entscheidungsformen behandelt werden.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Abgestimmte Themen- und Rollenstruktur
  • Nachvollziehbare Arbeits- und Entscheidungsfolge
  • Vorbereitete Übergabe an interne Verantwortliche

So gehen wir vor

  1. 01

    Auftrag klären

    Notwendigkeit, Ziele und Grenzen der Veränderung besprechen.

  2. 02

    Architektur entwerfen

    Themen, Beteiligte, Formate und Entscheidungspunkte in eine Folge bringen.

  3. 03

    Bearbeiten

    Mit Schlüsselspielern konkrete Aufgaben und Konflikte angehen.

  4. 04

    Nachsteuern

    Reaktionen auswerten und die nächste Etappe anpassen.

Sachliche, soziale und zeitliche Fragen verbinden

Im Dritten Modus werden drei Dimensionen zusammengeführt: Was ist zu bearbeiten? Wer muss mit welcher Rolle beteiligt werden? In welcher zeitlichen Folge ist die gemeinsame Arbeit sinnvoll? Diese Fragen werden auf den konkreten Auftrag bezogen.

Arbeitsformen und Entscheidungen vorbereiten

Kernteam, Führung und weitere Beteiligte erhalten passende Orte für Diagnose, Optionen und Entscheidungen. Moderierte Arbeit und gemeinsam akzeptierte Protokolle machen den erreichten Stand nachvollziehbar. Die Vorbereitung des nächsten Schritts nutzt die Erkenntnisse aus der bisherigen Arbeit.

Eine Transformationsarchitektur gibt Richtung und bleibt offen für das, was die Organisation im Prozess zeigt.

Die Organisation zur Fortführung befähigen

Beratung begleitet die Einführung und Reflexion neuer Routinen. Im Verlauf wird geklärt, welche Aufgaben intern übernommen werden können und welche Fähigkeiten dafür entwickelt werden müssen. Die Architektur wird angepasst, wenn die Organisation neue Erkenntnisse gewinnt.

Erstgespräch vereinbaren

Veränderung zweiter Ordnung vorbereiten

Wir unterscheiden alltägliche Anpassungen von einer Transformation, die eingespielte Regeln, Selbstverständnis und Zusammenarbeit berührt. Ein detaillierter Endplan kann solche Prozesse nicht vollständig festlegen. Wir klären mit der verantwortlichen Führung deshalb, welche Notwendigkeit für die Veränderung gesehen wird, welche Ziele tragfähig sind und wo Unsicherheit bestehen bleibt.

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Die Architektur beschreibt die Folge von Diagnose, gemeinsamen Entscheidungen, Beteiligung, Kommunikation und Reflexion. Sie bezieht nicht nur das Topmanagement ein. Schlüsselspieler aus betroffenen Bereichen bringen Wissen über tatsächliche Arbeitsabläufe und mögliche Nebenwirkungen ein. Erst dadurch können Unterschiede zwischen beschlossenem Ziel und gelebter Organisation sichtbar werden. Die Architektur muss genug Orientierung geben, damit Menschen handeln können, und gleichzeitig Raum lassen, auf Erkenntnisse aus dem Prozess zu reagieren.

Die Architektur während der Transformation pflegen

Eigenlogik und Reaktionen einer Organisation lassen sich nicht wie ein technischer Projektplan vorhersagen. Wir vereinbaren deshalb Beobachtungs- und Entscheidungsroutinen: Welche Signale zeigen, dass eine Intervention anschlussfähig ist? Wo entstehen Konflikte zwischen Bereichen, wer entscheidet über Anpassungen und wie werden diese kommuniziert? Beteiligte arbeiten an konkreten Aufgaben, während das Führungsteam die übergreifende Richtung hält.

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Ein veröffentlichtes Praxisbeispiel aus einem Versorgungs- und Infrastrukturkonzern zeigt eine mehrstufige Transformationsarbeit; seine Ergebnisse sind fallspezifisch. Eine gute Architektur macht auch sichtbar, was entschieden ist und was offen bleibt. Sie ist ein Arbeitsinstrument für die Verantwortlichen, das anhand der tatsächlichen Entwicklung weitergeführt wird.

Arbeitsergebnisse: Abgestimmte Themen- und Rollenstruktur; Nachvollziehbare Arbeits- und Entscheidungsfolge; Vorbereitete Übergabe an interne Verantwortliche.

Die Architektur bietet Orientierung über den Prozess. Sie kann die Ergebnisse eines komplexen Veränderungsprozesses nicht vorwegnehmen.

Transformation ist eine Veränderung zweiter Ordnung. Sie greift nicht nur in einzelne Abläufe ein, sondern stellt Regeln infrage, mit denen die Organisation bisher ihre Aufgaben bewältigt hat. Deshalb kann eine Führung zwar eine Richtung festlegen, den gesamten Verlauf aber nicht wie eine technische Installation vorab bestimmen. Wir unterscheiden in der Architektur zwischen einem klaren Ziel, bearbeitbaren Etappen und offenen Fragen.

Zu Beginn muss sichtbar werden, welche Notwendigkeit die Beteiligten für die Veränderung sehen. Die Frage lautet sinngemäß, welche Not zu wenden ist. Ohne diese gemeinsame Problemwahrnehmung bleiben neue Strukturen eine formale Entscheidung. In den folgenden Etappen bearbeiten Führungskräfte und Schlüsselspieler konkrete Aufgaben, während sie auf Reaktionen aus der Organisation achten. Unterschiedliche Bereiche können gleichzeitig an verschiedenen Punkten des Prozesses stehen.

Die Architektur braucht darum passende Kommunikations- und Lernformate, die Entscheidungen nicht nur verkünden, sondern die Auswirkungen im Alltag aufnehmen. In Reviews wird geprüft, ob das Ziel weiterhin trägt, welche Intervention hilfreich war und welche unbeabsichtigte Folge entstanden ist. So bleibt die Organisation handlungsfähig, obwohl der nächste Schritt aus den Erfahrungen der vorherigen Etappe präzisiert wird.

Die Architektur hält außerdem fest, in welchen Formaten die Betroffenen selbst an der Veränderung arbeiten. Eine Führungssitzung eignet sich für Richtungsentscheidungen, aber nicht für die Erkundung aller Folgen in den Arbeitsprozessen. Dafür braucht es Beteiligte mit Kenntnis der täglichen Schnittstellen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden an die verantwortliche Führung zurückgeführt. Eine nachfolgende Etappe wird erst konkret geplant, wenn klarer ist, welche Wirkung die vorherige hatte. So bleibt der Prozess steuerbar, ohne die Unsicherheit zu verleugnen.

Die Verantwortlichen halten dabei fest, welche Beobachtung eine erneute Entscheidung auslösen soll. Diese Vereinbarung gibt auch bei offenem Verlauf Orientierung.

Veränderung ist eine Folge miteinander verbundener Bearbeitungs- und Entscheidungsräume. Eine Transformationsarchitektur legt deshalb nicht bloß Termine fest. Sie klärt, welche Fragen im Führungskreis, welche mit betroffenen Bereichen und welche in der operativen Arbeit bearbeitet werden. Zwischen den Formaten braucht es Rückkopplung: Beobachtungen aus Pilotierung und Alltag müssen dorthin gelangen, wo Richtungsentscheidungen getroffen werden. Umgekehrt müssen Beschlüsse für die Beteiligten in konkrete Aufgaben übersetzt werden.

Die Architektur hält auch offen, welche Annahmen im Verlauf erneut geprüft werden. So können Etappen angepasst werden, wenn neue Erkenntnisse entstehen. Das Ergebnis ist ein handhabbarer Rahmen für die gemeinsame Arbeit, kein starres Drehbuch für jede Organisation. Wer eine Etappe verantwortet und wer über ihre Ergebnisse entscheidet, wird für jede Phase ausdrücklich benannt.

Ein einfaches Werkzeug, um eine Organisation in Bewegung zu bringen, ist die Change Story. Sie beantwortet drei Leitfragen. Warum braucht es die Veränderung, warum gerade jetzt, und was geschieht, wenn sich nichts ändert? Was soll sich ändern: Ziel und Messgrößen, Arbeitsweise und Geschäftsmodell, Prozesse und Strukturen, Rollen und Verhaltensweisen jedes Einzelnen? Wie läuft die Veränderung ab, wer verantwortet was, und welche ersten Schritte stehen an? Ein Symbol und ein Motto verdichten die Antworten. Ein Energieunternehmen wählte dafür den Kompass, der Orientierung gibt, auch wenn sich der Weg ändert.

Die Dramaturgie einer grundlegenden, genotypischen Transformation folgt in Anlehnung an Nagel und Wimmer sieben Schritten. Zuerst wird das Bewusstsein der Dringlichkeit breit verankert, dann eine gemeinsam akzeptierte Zukunftsperspektive geschaffen. Es folgen die Feinkonzeption mit Veränderungsschwerpunkten, zeitlicher Abfolge und Masterplan sowie die Implementierung, in der Erfolge stabilisiert und Kurskorrekturen vorgenommen werden. Danach wird der Gesamtprozess ausgewertet und die Lernfähigkeit gesteigert. Die Organisation stellt sich proaktiv neuen Herausforderungen und prüft die Eigendynamik ihrer operativen Prozesse stetig auf Wirksamkeit. Den Spannungsbogen tragen zwei Pole: die Schubkraft „weg von“ und die Zugkraft „hin zu“.

Häufige Fragen

Warum reicht ein Projektplan nicht aus?

Transformation berührt die Eigenlogik der Organisation; Reaktionen und neue Erkenntnisse verändern die nötigen Schritte. Wir unterscheiden alltägliche Anpassungen von einer Veränderung zweiter Ordnung, die eingespielte Regeln, Selbstverständnis und Zusammenarbeit berührt. Ein detaillierter Endplan kann solche Prozesse nicht festlegen; die Architektur gibt Orientierung und bleibt offen für das, was die Organisation im Prozess zeigt.

Wer gestaltet die Architektur?

Die verantwortliche Führung mit relevanten Schlüsselspielern und fachlicher Begleitung. Schlüsselspieler aus betroffenen Bereichen bringen Wissen über tatsächliche Arbeitsabläufe und mögliche Nebenwirkungen ein; erst dadurch werden Unterschiede zwischen beschlossenem Ziel und gelebter Organisation sichtbar. Das Führungsteam hält die übergreifende Richtung, während Beteiligte an konkreten Aufgaben arbeiten.

Was wird vorab festgelegt?

Ziele, Beteiligung, Formate und Entscheidungspunkte, soweit die Ausgangslage sie trägt. Im Dritten Modus werden drei Dimensionen zusammengeführt: Was ist zu bearbeiten, wer muss mit welcher Rolle beteiligt werden und in welcher zeitlichen Folge ist die gemeinsame Arbeit sinnvoll? Moderierte Arbeit und gemeinsam akzeptierte Protokolle machen den erreichten Stand nachvollziehbar.

Wie wird der Verlauf angepasst?

Beobachtungen und Rückmeldungen werden in wiederkehrenden Reviews zu neuen Entscheidungen verarbeitet: Welche Signale zeigen, dass eine Intervention anschlussfähig ist, wo entstehen Konflikte zwischen Bereichen, wer entscheidet über Anpassungen? Im DVVision-Programm wurden die Formate vorbereitet, moderiert eingeführt und an die Linie übergeben; dokumentiert sind Reviews im Jahr 2023.

Aus der Praxis

Berater von transformis zeigt auf eine Wand, das Team schaut zu

Praxisbeispiel

Logo DVV

Vom Effizienzprogramm zur vorausschauenden Organisation

Wie ein Versorgungs- und Infrastrukturkonzern Zukunftsfragen über Gesellschaftsgrenzen hinweg bearbeitete.

  • Eingeführte Führungskräfte-, Feedback- und Entscheidungsformate auf Konzern- und Themenebene.
  • Fortführung des Programms mit digitalen Beteiligungsformaten während der Pandemie.
  • Dokumentierte Reviews im Jahr 2023 und eine geklärte Rollenteilung zwischen Linie und Unternehmensentwicklung.
Praxisbeispiel lesen

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Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Eva Scholz

Eva Scholz

Senior Consultant | Leitung Kompetenzteam Organisation | Wirtschaftsmediatorin

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