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Organisation in der Transformation

Wertstrommanagement

Kundennutzen, Material- und Informationsflüsse als zusammenhängenden Ablauf untersuchen.

Wertstrommanagement
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Wartezeiten, Rückfragen und Doppelarbeit entstehen häufig an Übergängen. Wertstrommanagement betrachtet deshalb die Leistungserstellung entlang des gesamten Ablaufs und fragt, welche Schritte aus Kundensicht Wert schaffen.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Nachvollziehbare Darstellung des Ist-Ablaufs
  • Zielbild mit geklärten Schnittstellen
  • Priorisierte Maßnahmen und Beobachtung des Fortschritts

So gehen wir vor

  1. 01

    Wertstrom wählen

    Kundenleistung und beteiligtes Kernteam bestimmen.

  2. 02

    Ist-Fluss zeichnen

    Material, Information, Zeiten und Übergaben gemeinsam sichtbar machen.

  3. 03

    Soll-Bild entwickeln

    Verschwendung prüfen und Veränderungen priorisieren.

  4. 04

    Umsetzen

    Verantwortung, erste Schritte und Beobachtung im Betrieb vereinbaren.

Den Ist-Ablauf gemeinsam nachvollziehen

Ein Kernteam untersucht den gewählten Wertstrom. Neben Materialflüssen gehören Informationen, Bearbeitungs- und Wartezeiten sowie Abstimmung zwischen Funktionen dazu. Auch administrative Abläufe können Gegenstand der Betrachtung sein.

Ein begründetes Zielbild entwickeln

Die Beteiligten unterscheiden wertschöpfende Tätigkeiten, notwendige Voraussetzungen und vermeidbaren Aufwand. Daraus entsteht ein Zielbild des Ablaufs. Veränderungen an Schnittstellen, Entscheidungen oder Rollen werden mitbetrachtet.

Wo es eine Leistung für einen Kunden gibt, gibt es einen Wertstrom, den die Beteiligten gemeinsam sehen können.

Verbesserungen priorisieren und verfolgen

Maßnahmen werden nach ihrer Bedeutung und Umsetzbarkeit geordnet. Verantwortliche und Beobachtungspunkte werden festgelegt, damit der neue Ablauf in der Praxis geprüft und weiterentwickelt werden kann. Der Bezug zum Kundennutzen bleibt die gemeinsame Orientierung.

Erstgespräch vereinbaren

Den gesamten Fluss aus Kundensicht zeichnen

Ein Wertstrom umfasst alle Aktivitäten sowie Material- und Informationsflüsse, die nötig sind, um eine Leistung für einen Kunden bereitzustellen. Wir stellen ein Kernteam mit Wissen aus den beteiligten Funktionen zusammen und wählen einen konkreten Wertstrom.

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Zunächst wird der Ist-Zustand sichtbar gemacht: Welche Schritte erzeugen aus Kundensicht Wert, wo liegen Übergaben, Wartezeiten, Rückfragen oder unnötige Schleifen? Beispiele für administrative Verschwendung sind fehlende Informationen, doppelte Arbeit, unklare Zuständigkeiten, unnötige Genehmigungen und zu breite Verteiler. Diese Beispiele sind Prüffragen, keine Behauptung über Ihr Unternehmen. Die Darstellung verbindet die Außensicht auf das Wertversprechen mit der Innensicht auf Prozesse. Damit können die Beteiligten dieselbe Abfolge betrachten, statt einzelne Abteilungen isoliert zu optimieren.

Soll-Zustand und Umsetzung mit Schlüsselspielern erarbeiten

Das Vorgehen ist eine Folge aus Vorbereitung, Zeichnung des Ist-Zustands, Entwicklung eines Soll-Zustands und Umsetzung. Eine vertiefte Wertstromanalyse identifiziert zunächst Wertströme, untersucht den gewählten Fluss, entwickelt ein Zielbild und priorisiert Handlungsbedarfe. Dabei werden Bearbeitungs- und Wartezeiten sowie Informationsübergaben getrennt betrachtet. Die Kraft des Ansatzes liegt auch in der organisationsbezogenen Intervention: Schlüsselspieler erkennen gemeinsam, wie ihr eigenes Handeln an anderer Stelle Aufwand erzeugt.

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Wir moderieren diese Auseinandersetzung und helfen, einen realistischen ersten Soll-Zustand zu formulieren. Nicht jede Verbesserung braucht neue Technik; manchmal reicht eine klare Entscheidung über Zuständigkeit oder eine vollständigere Information am Anfang des Prozesses. Ergebnisse werden mit Verantwortlichen, Aufwand und Beobachtungspunkten verbunden, damit aus der Zeichnung tatsächliche Veränderung wird.

Arbeitsergebnisse: Nachvollziehbare Darstellung des Ist-Ablaufs; Zielbild mit geklärten Schnittstellen; Priorisierte Maßnahmen und Beobachtung des Fortschritts.

Rechenbeispiele aus Schulungen sind keine zugesagten Einsparungen für Ihr Unternehmen. Ziele benötigen eine konkrete Ausgangsbasis.

Verschwendung ist nicht auf Materialreste in einer Produktion beschränkt. In der Administration können fehlende Angaben Rückfragen auslösen, unklare Zuständigkeiten Doppelarbeit erzeugen und unnötige Genehmigungen einen Vorgang verzögern. Auch zu breite Informationsverteiler oder überflüssige Meetings verbrauchen Zeit, ohne den Kundennutzen zu erhöhen.

Das Kernteam zeichnet den tatsächlichen Weg einer Leistung und markiert Material- und Informationsflüsse. Dabei werden Bearbeitungszeit und Wartezeit getrennt betrachtet. Eine einzelne Funktion kann ihre eigene Tätigkeit effizient ausführen und dennoch einen Wertstrom mit langen Übergaben mitverursachen. Deshalb ist die gemeinsame Sicht über Funktionsgrenzen entscheidend.

Die Arbeitsschritte sind die Identifikation der Wertströme, eine Analyse des Ist-Zustands, die Entwicklung eines Soll-Zustands und die Priorisierung von Handlungsbedarfen. Der erste Soll-Zustand soll mit verfügbaren Mitteln erreichbar sein; die Verbesserung wird anschließend fortgesetzt.

Wir verbinden die Zeichnung mit Entscheidungen: Wer ändert welche Übergabe, wer stellt eine Information früher bereit und woran erkennt der Kunde die Verbesserung? Die Beteiligten prüfen die Wirkung im realen Ablauf, statt nur eine schönere Prozessgrafik zu erstellen.

Wir unterscheiden Wertschöpfung und Verschwendung im gesamten Ablauf. Ein Team kann eine Aufgabe sorgfältig erledigen und dennoch einen unnötigen Schritt erhalten, wenn die Information davor unvollständig ist. Deshalb fragt die Analyse nicht nur, wie schnell eine Person arbeitet, sondern weshalb eine Rückfrage oder Genehmigung überhaupt nötig wird.

Im Soll-Zustand werden die Ursachen verändert. Der Kunde ist der Bezugspunkt: Welche Wartezeit, Qualitätsabweichung oder unklare Übergabe erlebt er? Die Verantwortlichen wählen erste Maßnahmen, deren Wirkung im laufenden Prozess beobachtet werden kann. Danach wird der Wertstrom erneut betrachtet; Verbesserung bleibt eine fortlaufende Führungs- und Teamaufgabe.

Mögliche Ursachen sind Wartezeiten, fehlerhafte oder fehlende Informationen, überflüssiger Transport und unnötige Bearbeitung. Welche davon im betrachteten Wertstrom auftreten, wird vor Ort untersucht; keine Kategorie wird dem Unternehmen ohne Beobachtung zugeschrieben.

Es gibt konkrete Arten von Verschwendung: Wartezeiten, fehlende oder fehlerhafte Informationen, unnötige Bearbeitung und überflüssige Übergaben. Diese Kategorien sind Suchhilfen, keine Diagnose über Ihr Unternehmen. Gemeinsam mit den Personen aus dem betrachteten Ablauf verfolgen wir einen Auftrag oder ein Produkt durch den Wertstrom und halten fest, an welcher Stelle Informationen, Material und Entscheidungen voneinander getrennt werden. Daraus entsteht ein Bild der Ursachen hinter Verzögerungen und Zusatzarbeit.

Ein Zielzustand wird mit den Verantwortlichen so beschrieben, dass Veränderungen im Arbeitsalltag beobachtbar sind. Erst eine Erprobung zeigt, ob eine Vereinfachung an einer Stelle an anderer Stelle neue Belastung schafft. Deshalb wird der Wertstrom als Zusammenhang betrachtet und nicht nur eine einzelne Tätigkeit beschleunigt. Die Beteiligten können so prüfen, welche Änderung dem Kunden tatsächlich nützt und welche nur Arbeit verlagert.

Häufige Fragen

Gilt Wertstrommanagement auch außerhalb der Produktion?

Ja. Es eignet sich ausdrücklich auch für administrative Abläufe. Beispiele für Verschwendung dort sind fehlende Informationen, doppelte Arbeit, unklare Zuständigkeiten, unnötige Genehmigungen und zu breite Verteiler. Diese Beispiele sind Prüffragen, keine Behauptung über Ihr Unternehmen. Ein Wertstrom umfasst alle Aktivitäten sowie Material- und Informationsflüsse, die eine Leistung für einen Kunden bereitstellen.

Wer gehört in das Kernteam?

Schlüsselspieler aus den Funktionen, die den betrachteten Fluss kennen und beeinflussen. Die Kraft des Ansatzes liegt in der gemeinsamen Betrachtung: Die Beteiligten erkennen, wie ihr eigenes Handeln an anderer Stelle Aufwand erzeugt, statt einzelne Abteilungen isoliert zu optimieren. Wir moderieren diese Auseinandersetzung und helfen, einen realistischen ersten Soll-Zustand zu formulieren.

Was wird zuerst gezeichnet?

Der tatsächliche Ist-Zustand, bevor ein Soll-Zustand entworfen wird: Welche Schritte erzeugen aus Kundensicht Wert, wo liegen Übergaben, Wartezeiten, Rückfragen oder unnötige Schleifen? Bearbeitungs- und Wartezeiten sowie Informationsübergaben werden getrennt betrachtet. Das Vorgehen folgt der Reihe Vorbereitung, Zeichnung des Ist-Zustands, Entwicklung eines Soll-Zustands und Umsetzung.

Woran erkennt man Fortschritt?

An vereinbarten Beobachtungen zu Wartezeiten, Übergaben, Qualität und Kundennutzen im gewählten Wertstrom. Maßnahmen werden nach Bedeutung und Umsetzbarkeit geordnet und mit Verantwortlichen, Aufwand und Beobachtungspunkten verbunden. Nicht jede Verbesserung braucht neue Technik; manchmal reicht eine klare Entscheidung über Zuständigkeit. Rechenbeispiele aus Schulungen sind keine zugesagten Einsparungen.

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Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Eva Scholz

Eva Scholz

Senior Consultant | Leitung Kompetenzteam Organisation | Wirtschaftsmediatorin

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