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Organisation in der Transformation

Cultribute-Analyse

Organisationale Fähigkeiten und kulturelle Voraussetzungen gemeinsam betrachten.

Cultribute-Analyse
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Ein Unternehmen kann fachlich gut qualifizierte Menschen beschäftigen und dennoch Schwierigkeiten haben, eine strategisch wichtige Fähigkeit gemeinsam hervorzubringen. Die Cultribute-Analyse lenkt den Blick auf Fähigkeiten der Organisation und die kulturellen Bedingungen, die ihre Nutzung unterstützen.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Unterscheidung von Kompetenzen und organisationalen Fähigkeiten
  • Sicht auf heutige und benötigte Voraussetzungen
  • Begründete Entwicklungsprioritäten

So gehen wir vor

  1. 01

    Strategie klären

    Benötigte organisationale Fähigkeiten aus dem Zukunftsbild ableiten.

  2. 02

    Muster untersuchen

    Kulturelle Bedingungen in konkreten Entscheidungen und Zusammenarbeit beobachten.

  3. 03

    Ebenen verbinden

    Capabilities, Cultributes und Führungsanforderungen getrennt beschreiben.

  4. 04

    Folgen wählen

    Entwicklungsfelder für Organisation, Kultur und Personal priorisieren.

Fähigkeiten von Personen und Organisation unterscheiden

Individuelle Kompetenzen betreffen einzelne Menschen. Organisationale Fähigkeiten entstehen im Zusammenspiel von Strukturen, Routinen und Zusammenarbeit. Für die Diagnose wird zunächst geklärt, welche Fähigkeiten aus der Strategie heraus benötigt werden.

Die heutige und die benötigte Ausprägung betrachten

Das Instrument verbindet die aktuelle Einschätzung mit dem strategischen Bedarf. Dabei werden kulturelle Voraussetzungen einbezogen: Welche Erwartungen erleichtern die Zusammenarbeit, welche erschweren sie? Die Auswertung macht Diskussions- und Entwicklungsbedarf sichtbar.

Strategische Fähigkeiten, kulturelle Bedingungen und persönliche Kompetenzen gehören zusammen, sind aber nicht dasselbe.

Entwicklungsschwerpunkte ableiten

Die Ergebnisse werden mit der Organisation besprochen und in passende Maßnahmen übersetzt. Je nach Befund können Organisationsdesign, Führung, Kultur oder Personalentwicklung beteiligt sein. Die Analyse unterstützt eine Entscheidung über Schwerpunkte; sie ersetzt die gemeinsame Bewertung nicht.

Erstgespräch vereinbaren

Drei Ebenen sauber unterscheiden

Die Cultribute-Analyse unterscheidet Capabilities, Cultributes und Kompetenzen von Führungskräften. Capabilities sind über längere Zeit gelernte organisationale Problemlösungsmuster, die Kunden einen Nutzen bieten. Cultributes sind kulturelle Bedingungen, die die Umsetzung einer Strategie unterstützen. Kompetenzen beziehen sich auf das Wissen, Wollen und Können von Personen. Wir halten diese Ebenen auseinander: Eine Fähigkeit des Unternehmens lässt sich nicht allein einer Führungskraft zuschreiben, und ein Kulturmerkmal ist noch kein Trainingsziel.

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Mit den Verantwortlichen klären wir zuerst die strategische Aufgabe und die benötigten organisationalen Fähigkeiten. Danach untersuchen wir, welche kulturellen Muster ihre Nutzung fördern oder behindern. Aus dieser Verbindung werden Anforderungen an Führungsrollen ableitbar. Die Begriffe geben der Diskussion eine gemeinsame Struktur, ohne die Organisation auf ein fixes Profil zu reduzieren.

Erkenntnisse für Entscheidungen nutzbar machen

Strategische Fähigkeiten und kulturelle Bedingungen müssen zusammen betrachtet werden. Dazu gehört die gemeinsame Arbeit an vorhandenen und benötigten Mustern. Wir erfassen konkrete Situationen, in denen eine Fähigkeit sichtbar wird oder ausbleibt: Wie wird entschieden, über Bereiche hinweg kooperiert und mit Zielkonflikten umgegangen? Führungskräfte und andere Schlüsselspieler prüfen die vorläufigen Befunde.

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Anschließend werden die für die Strategie erforderlichen Cultributes und die damit verbundenen Führungsanforderungen beschrieben. Das Ergebnis kann eine Grundlage für Organisationsdesign, Führungskräfteentwicklung oder Kulturarbeit sein. Die Analyse selbst erzeugt noch keine neuen Fähigkeiten; sie benennt die Stellen, an denen Struktur, Führung und Lernen in der weiteren Arbeit verbunden werden müssen.

Strategische Bedeutung und Entwicklungsbedarf abgleichen: Im Workshop werden heutige Fähigkeiten und die für das Zukunftsbild benötigten Voraussetzungen getrennt eingeschätzt. Anschließend wird betrachtet, wie wichtig die einzelnen Dimensionen für die Strategie sind. Die Kombination aus Entwicklungsbedarf und strategischer Bedeutung hilft bei der Priorisierung. Daraus können organisationale Handlungsschwerpunkte und Anforderungen an Führungskompetenzen abgeleitet werden. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für nächste Schritte in Organisations- und Personalentwicklung.

Arbeitsergebnisse: Unterscheidung von Kompetenzen und organisationalen Fähigkeiten; Sicht auf heutige und benötigte Voraussetzungen; Begründete Entwicklungsprioritäten.

Erhebungsumfang, Dimensionen und Einsatzform werden aus der strategischen Frage und der konkreten Organisation abgeleitet.

Capability, Cultribute und Kompetenz beantworten unterschiedliche Fragen. Eine Capability ist eine über Jahre gelernte Fähigkeit der Organisation, bestimmte Probleme zu lösen und Kunden einen Nutzen zu bieten. Ein Cultribute ist eine kulturelle Bedingung, die die strategische Nutzung solcher Fähigkeiten erleichtert. Eine persönliche Kompetenz beschreibt, was eine Führungskraft oder ein Mitarbeiter weiß, will und kann.

Diese Trennung verändert die Diagnose: Wenn eine Leistung im Unternehmen nicht gelingt, liegt die Ursache nicht automatisch bei mangelnder Motivation einer Person. Es kann eine fehlende organisationsweite Fähigkeit, eine hinderliche Entscheidungsroutine oder eine unklare Führungsanforderung sein.

Wir betrachten dafür konkrete Situationen aus der Wertschöpfung und vergleichen sie mit dem strategischen Zukunftsbild. Die Beteiligten diskutieren, welche Capabilities künftig benötigt werden und welche kulturellen Muster ihre Nutzung ermöglichen. Erst dann lassen sich Anforderungen an Führung und Personalentwicklung sinnvoll ableiten.

Eine Präsentationsfolie kann diesen Zusammenhang als Modell zeigen; die eigentliche Analyse entsteht in der gemeinsamen Prüfung realer Fälle. Für Auftraggeber werden so Unterschiede zwischen Struktur-, Kultur- und Kompetenzaufgabe sichtbar. Das schützt vor einem Training als Standardantwort auf ein Problem, das in den Regeln der Organisation liegt.

Die Analyse benennt deshalb nicht vorschnell ein Defizit bei Menschen. Erst wenn eine Capability, ihre kulturellen Voraussetzungen und die persönliche Führungsanforderung getrennt beschrieben sind, lässt sich eine gezielte Maßnahme wählen. Ein Entwicklungsprogramm kann dann auf tatsächlich benötigte Kompetenzen reagieren, während eine hinderliche Entscheidungsroutine auf organisatorischer Ebene bearbeitet wird.

Die Cultribute-Analyse verbindet Perspektiven auf Kultur, Organisation und strategische Anforderungen. Ein Fragebogen oder ein Workshop kann Hinweise auf Muster liefern, aber das Ergebnis muss mit konkreten Arbeitssituationen gelesen werden. Wir besprechen mit Führung und Beteiligten, an welchen Entscheidungen, Übergaben und Formen der Zusammenarbeit eine beschriebene Kultur tatsächlich sichtbar wird. Unterschiede zwischen Bereichen können für die Diagnose besonders wichtig sein; ein Durchschnittswert würde sie verdecken.

Aus der Auswertung werden Fragen für vertiefende Gespräche und Ansatzpunkte für die weitere Organisationsentwicklung abgeleitet. Das Ziel ist nicht, Menschen ein Kulturprofil zuzuschreiben, sondern die Bedingungen zu verstehen, unter denen sie handeln. Erst daraus lässt sich entscheiden, welche Routinen, Strukturen oder Führungspraktiken verändert werden sollen.

Häufige Fragen

Was untersucht die Cultribute-Analyse?

Das Zusammenspiel organisationaler Fähigkeiten, kultureller Bedingungen und Führungsanforderungen. Capabilities sind über längere Zeit gelernte Problemlösungsmuster der Organisation, die Kunden einen Nutzen bieten; Cultributes sind kulturelle Bedingungen, die die Umsetzung einer Strategie unterstützen; Kompetenzen beziehen sich auf Wissen, Wollen und Können von Personen. Diese drei Ebenen werden bewusst auseinandergehalten.

Ist eine Capability eine Personalkompetenz?

Nein. Eine Capability ist ein gelerntes Problemlösungsmuster der Organisation, das über einzelne Personen hinausgeht und im Zusammenspiel von Strukturen, Routinen und Zusammenarbeit entsteht. Eine Fähigkeit des Unternehmens lässt sich nicht allein einer Führungskraft zuschreiben, und ein Kulturmerkmal ist noch kein Trainingsziel für einzelne Personen.

Woraus werden benötigte Cultributes abgeleitet?

Aus der strategischen Aufgabe und den Fähigkeiten, die das Unternehmen dafür braucht. Mit den Verantwortlichen klären wir zuerst das Zukunftsbild und die benötigten organisationalen Fähigkeiten, danach untersuchen wir in konkreten Situationen, welche kulturellen Muster ihre Nutzung fördern oder behindern: Wie wird entschieden, über Bereiche hinweg kooperiert und mit Zielkonflikten umgegangen?

Was folgt aus dem Befund?

Priorisierte Fragen für Organisationsdesign, Kulturarbeit und Führungskräfteentwicklung. Im Workshop werden heutige Fähigkeiten und benötigte Voraussetzungen getrennt eingeschätzt und nach strategischer Bedeutung gewichtet; die Kombination aus Entwicklungsbedarf und Bedeutung hilft bei der Priorisierung. Die Analyse selbst erzeugt noch keine neuen Fähigkeiten; sie benennt, wo Struktur, Führung und Lernen verbunden werden müssen.

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Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Eva Scholz

Eva Scholz

Senior Consultant | Leitung Kompetenzteam Organisation | Wirtschaftsmediatorin

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