
Personelle Transformation
Performance Simulator: Lernen in konkreten Situationen
Web- und videobasiertes Lernen nutzt berufliche Situationen, um Kompetenzen zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Der Performance Simulator verbindet erfahrungsorientiertes, situationsbezogenes und kompetenzbasiertes Lernen in einer digitalen Umgebung. Ausgangspunkt sind die Anforderungen einer Tätigkeit. Videos und konkrete Situationen schaffen einen Rahmen, in dem Wissen, Haltungen und Fertigkeiten gemeinsam betrachtet werden können.
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Ein auf die Tätigkeit bezogener Kompetenzrahmen
- Beobachtungskriterien für Wissen, Haltungen und Fertigkeiten
- Eine Grundlage für die Auswahl passender Lernsituationen und die Reflexion von Kompetenzen
So gehen wir vor
- 01
Situation wählen
Zielgruppe und erfolgskritische Aufgaben mit Fachverantwortlichen bestimmen.
- 02
Lernfall gestalten
Reale Situationen als Vignetten und Entscheidungswege aufbereiten.
- 03
Simulieren
Handlungsalternativen üben und Rückmeldung erhalten.
- 04
Transfer prüfen
Erfahrungen gemeinsam reflektieren und Anwendung im Alltag beobachten.
Von der Aufgabe zu beobachtbaren Kompetenzen
Ein Kompetenzmodell beschreibt, was Menschen für ihre konkrete Tätigkeit wissen, wollen und können sollen. Wir entwickeln dafür maßgeschneiderte Modelle, die Anforderungen und Besonderheiten der Organisation berücksichtigen. Beobachtungskriterien machen deutlich, woran eine Kompetenz in einer Arbeitssituation erkennbar wird.
Mit Situationen und Videos lernen
Der Ansatz nutzt ein web- und videobasiertes Lernumfeld. Die Auseinandersetzung mit Situationen verbindet Erfahrungen mit der jeweiligen Lernaufgabe. So können fachliches Wissen, Einstellungen und praktische Fertigkeiten im Zusammenhang reflektiert werden.
Eine Simulation wird erst dann relevant, wenn sie Entscheidungen aus der tatsächlichen Arbeit der Zielgruppe abbildet.
Reflexion mit Kompetenzentwicklung verbinden
Das Konzept richtet sich sowohl auf die Betrachtung als auch auf die Entwicklung von Kompetenzen. Welche Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen, ergibt sich aus der Tätigkeit und dem Kompetenzmodell. Die digitale Lernumgebung verbindet dabei situationsbedingtes, erfahrungsorientiertes und kompetenzbasiertes Lernen.
Erstgespräch vereinbarenKritische Arbeitssituationen in Lernfälle übersetzen
Der Performance Simulator ist ein computer- und mediengestütztes, interaktives Lernkonzept. Ausgangspunkt sind Zielgruppen und ihre konkreten Leistungssituationen: Welche Entscheidungen oder Gespräche sind für die Aufgabe erfolgskritisch? Die Situationen werden als Vignetten beschrieben und für eine Simulation aufbereitet. Lernende erleben Handlungsalternativen in einer digitalen Umgebung und erhalten durch einen virtuellen Coach Rückmeldung zu ihren Entscheidungen.
Weiterlesen
Wir unterscheiden erfahrungsorientiertes, kompetenzbasiertes und situationsbezogenes Lernen. Entscheidend ist die Nähe zur tatsächlichen Arbeit. Eine generische Szene mit beliebigem Unternehmenshintergrund würde gerade die spezifischen Anforderungen verfehlen. Wir klären deshalb mit Fachverantwortlichen und Lernenden, welche Situationen repräsentativ und welche Kompetenzen darin beobachtbar sind.
Simulation mit Reflexion und Praxis verbinden
Der Simulator wird mit ergänzendem E-Learning und reflektierenden Präsenzformaten verbunden. Nach einer digitalen Übung können Teilnehmende ihre Entscheidungen diskutieren und das Gelernte im Arbeitsalltag erproben. Führungskräfte und Personalentwicklung prüfen, welche Unterstützung dafür nötig ist. Zur Produktion gehören Schritte wie Szenendesign, Aufnahme von Realsituationen und technische Bereitstellung.
Weiterlesen
Arbeitsergebnisse: Ein auf die Tätigkeit bezogener Kompetenzrahmen; Beobachtungskriterien für Wissen, Haltungen und Fertigkeiten; Eine Grundlage für die Auswahl passender Lernsituationen und die Reflexion von Kompetenzen.
Wir klären Zielgruppe, Kompetenzbedarf, verfügbare Szenarien und die technische Bereitstellung. Welche Plattform, Zugänge und Einbindungen genutzt werden können, wird für den konkreten Auftrag vereinbart.
Vom Lernbedarf zum Simulator führen mehrere Schritte. Zunächst werden Fokusgruppen und ihre kritischen Situationen bestimmt. Fachliche Kenner beschreiben das erforderliche Verhalten und mögliche Entscheidungen in Vignetten. Daraus entstehen digitale Lernszenen, in denen die Teilnehmenden Handlungsalternativen erproben. Ein virtueller Coach erläutert die Fälle und gibt Rückmeldung. Der Simulator verbindet erfahrungsorientiertes, kompetenzbasiertes und situationsbedingtes Lernen. Diese Bezeichnungen sind erst dann wertvoll, wenn die Simulation eine echte Aufgabe der Zielgruppe trifft.
Eine generische Szene kann eine Schulung ergänzen, aber nicht die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens erklären. Nach der digitalen Übung werden Entscheidungen reflektiert und in der Praxis angewendet. Ergänzende Präsenzformate oder E-Learning können dafür sinnvoll sein. Vor einem neuen Auftrag werden Tool, Nutzungsrechte, technische Infrastruktur und die passende Erfolgsmessung geprüft. Der fachliche Kern bleibt die Übung relevanter Arbeitssituationen.
Eine mögliche Projektfolge besteht aus Simulatordesign, Produktion und Kompetenzentwicklung. Schon beim Design muss feststehen, welche Entscheidung in einer Szene geübt wird und welches Feedback fachlich sinnvoll ist. Bei der Produktion werden die Situationen so dargestellt, dass Lernende sie aus ihrem Arbeitskontext wiedererkennen. In der anschließenden Kompetenzentwicklung werden Ergebnisse nicht isoliert bewertet, sondern mit weiteren Lernformaten und tatsächlicher Anwendung verbunden. Technische Umsetzung und Verfügbarkeit werden für jeden neuen Auftrag geprüft.
Eine Lernszene sollte genau die Entscheidung enthalten, an der sich die angestrebte Kompetenz im Alltag zeigt. Nur dann ist ihr Feedback fachlich nützlich.
Der Performance Simulator entwickelt Lernfälle aus erfolgsrelevanten Situationen. Auftraggeber und Personen mit Kenntnis der Arbeit wählen zunächst eine Zielgruppe und wiederkehrende Entscheidungssituationen aus. Diese werden als Vignetten beschrieben und in alternative Handlungswege übersetzt. Im Simulator kann eine Person Entscheidungen erproben und Rückmeldung durch einen virtuellen Coach erhalten.
Anschließend werden die Erfahrungen besprochen und auf die reale Aufgabe bezogen. Die Qualität des Lernfalls hängt davon ab, ob die Situation für die Zielgruppe tatsächlich bedeutsam ist. Wir prüfen deshalb nicht nur die Nutzung des Formats, sondern auch die spätere Anwendung in der Arbeit. Welche technische Version und welche Funktionen heute zur Verfügung stehen, muss vor einem aktuellen Angebot geklärt werden.
Ein Anwendungsbeispiel stammt aus dem Bildungsbereich. Unter dem Titel „Führen im Unterricht“ zeigt ein Simulator kurze, prägnante Filmszenen aus dem Schulalltag: eine sich zuspitzende Situation auf dem Flur, ein Handy im Unterricht, eine Erklärung, die nicht ankommt, oder ein Gespräch mit Eltern. Zu jeder Szene stellen sich drei Fragen. Hat die Lehrkraft wahrgenommen, worum es geht? Ist sie in Resonanz gegangen? Konnte sie eine Lösung herbeiführen? Grundlage ist ein Wirkungsgefüge des Lernens, in dem ein vertrauensvoller Beziehungsdialog die Voraussetzung dafür ist, dass der Lerndialog wirken kann.
Die Szenen dienen als Sprechanlass für kollegiale Dialoge: Lehrkräfte erleben, wie unterschiedlich sie dieselbe Situation wahrnehmen, und lernen voneinander. Ein Assessment ist der Simulator ausdrücklich nicht. Im passenden Lernsetting führt er bis zur Stufe der bewussten Kompetenz; eine verinnerlichte Haltung entsteht erst durch gemeinsame Sprache, kontinuierliches Üben und kollegialen Austausch. In diesem Beispiel ist der Simulator deshalb als Systemintervention angelegt und in ein strukturiertes Programm mit Einführungstag, Begleitmaterial und Anleitung eingebettet. Ein individuelles Kompetenztraining mit einzelnen Zugängen war ausdrücklich nicht vorgesehen.
Häufige Fragen
Was wird simuliert?
Konkrete, für eine Zielgruppe relevante Arbeits- und Entscheidungssituationen. Ausgangspunkt sind die erfolgskritischen Entscheidungen oder Gespräche einer Tätigkeit; sie werden als Vignetten beschrieben und für die Simulation aufbereitet. Eine generische Szene mit beliebigem Unternehmenshintergrund würde die spezifischen Anforderungen verfehlen, deshalb klären wir mit Fachverantwortlichen und Lernenden, welche Situationen repräsentativ sind.
Welche Rolle hat der virtuelle Coach?
Er erläutert Fälle und gibt Rückmeldung zu den Entscheidungen der Lernenden in der digitalen Umgebung. Grundlage ist ein maßgeschneidertes Kompetenzmodell, das beschreibt, was Menschen für ihre Tätigkeit wissen, wollen und können sollen; Beobachtungskriterien machen deutlich, woran eine Kompetenz in einer konkreten Arbeitssituation erkennbar wird.
Ersetzt die Simulation Präsenz und Praxis?
Nein. Wir verbinden die digitale Übung mit ergänzendem E-Learning, reflektierenden Präsenzformaten und der Anwendung im Arbeitsalltag. Nach einer Übung diskutieren Teilnehmende ihre Entscheidungen und erproben das Gelernte in der Arbeit; Führungskräfte und Personalentwicklung prüfen, welche Unterstützung dafür nötig ist. Der Simulator ist ein Baustein einer Lernarchitektur.
Wie entsteht ein Simulator?
In einer Projektfolge aus Simulatordesign, Produktion und Kompetenzentwicklung: Zielgruppen und Leistungssituationen bestimmen, Szenen gestalten, Realsituationen aufnehmen, technisch bereitstellen. Zielgruppe, Kompetenzbedarf, verfügbare Szenarien und die technische Bereitstellung werden vorab geklärt; welche Plattform, Zugänge und Einbindungen genutzt werden, wird für den konkreten Auftrag vereinbart.
Ihre Transformation beginnt hier.
Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.


Ihr Erstgespräch
Sprechen wir über Ihre Situation und das, was Sie in Ihrer Organisation weiterentwickeln möchten.
- Ihre Ausgangslage
- Ihr Beratungsanlass
- Passende nächste Schritte
