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Personelle Transformation

Eignungsdiagnostik für Auswahl und Entwicklung

Die Anforderungen einer Funktion mit Kompetenzen, Erfahrungen und diagnostischen Informationen zu einer Person zusammenführen.

Eignungsdiagnostik für Auswahl und Entwicklung
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Ob eine Person zu einer Aufgabe passt, lässt sich nur im Zusammenhang mit der Funktion beurteilen. Eignungsdiagnostik beginnt deshalb mit den Anforderungen an die Rolle. Der anschließende Vergleich unterstützt Entscheidungen über Besetzung und Entwicklung. Unterschiedliche Informationen werden auf dieselbe Fragestellung bezogen.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Ein Anforderungsprofil als Bezugspunkt der Einschätzung
  • Ein auf die Funktion bezogener Vergleich von Anforderungen und Kandidatenprofil
  • Ansatzpunkte für Besetzungsentscheidungen und individuelle Entwicklung

So gehen wir vor

  1. 01

    Anforderung klären

    Funktion, Erfolgskriterien und relevante Kompetenzen beschreiben.

  2. 02

    Verfahren wählen

    Geeignete Informationsquellen und diagnostische Gütekriterien prüfen.

  3. 03

    Perspektiven verbinden

    Kandidateninformationen mit dem Anforderungsprofil abgleichen.

  4. 04

    Entscheiden

    Chancen, Risiken und Entwicklungsbedarf verantwortlich besprechen.

Die Entscheidungsfrage und Anforderungen klären

Aus der Unternehmensstrategie und der Funktionsbeschreibung werden Anforderungen an die Person abgeleitet. Dazu gehören fachliche und soziale Kompetenzen, Erfahrungen, Qualifikationen und unverzichtbare Kriterien. Bei Führungsfunktionen werden die Führungsaufgaben, Entscheidungsräume und Erwartungen an den Beitrag zur Organisation ausdrücklich einbezogen.

Mehrere Perspektiven zusammenführen

Ein Kandidatenprofil verbindet die vorhandenen Informationen mit den Anforderungen der Funktion. Ein Auswahlprozess für Führungskräfte kombiniert beispielsweise ein Gespräch, eine fachliche Beispielaufgabe, die Reflexion von Führungssituationen und ein Persönlichkeitsassessment mit Rückmeldung. Das zeigt, wie sich unterschiedliche Verfahren auf dieselbe Aufgabe beziehen lassen; die Kombination wird für den jeweiligen Auftrag festgelegt.

Ein diagnostischer Befund ist nur sinnvoll im Verhältnis zur konkreten Funktion und ihrem Umfeld.

Persönlichkeit und Denkvermögen differenziert betrachten

Zu den möglichen Instrumenten gehören Hogan-Verfahren: HPI für alltägliche Verhaltensmuster, HDS für mögliche Risiken unter Belastung, MVPI für Werte und Motivatoren sowie HBRI für unternehmerisches Denken und Problemlösen. Der I-S-T 2000 R betrachtet verbale, numerische und figural-räumliche Leistungsfähigkeit. Die Auswahl der Instrumente folgt der diagnostischen Frage.

Erstgespräch vereinbaren

Eignung immer auf eine konkrete Aufgabe beziehen

Wir trennen Funktionsbeschreibung, Anforderungsprofil und Kandidatenprofil. Diese Reihenfolge schützt vor einer Diagnose ohne passende Frage. Zuerst klären wir mit den Verantwortlichen, welche Ergebnisse eine Funktion liefern soll, welche Stakeholder bedient werden und welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen relevant sind. Danach wählen wir Verfahren, die diese Anforderungen sinnvoll ergänzen.

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Für die Ableitung eines funktionsbezogenen Anforderungsprofils eignet sich das Job Evaluation Tool (JET); dabei unterscheiden wir Potenziale, Risikofaktoren, Motive und Kompetenzen. Ein Selbsteinschätzungsverfahren kann Perspektiven auf die Person liefern; Interviews, Arbeitsbeispiele und Erfahrungen im Unternehmen ergänzen sie. Wir dokumentieren, welche Information welche Aussage trägt. So wird sichtbar, wo eine Person zur Aufgabe passt und wo Unterstützung oder Entwicklung nötig wäre, ohne eine komplexe Personalentscheidung auf einen Einzelwert zu reduzieren.

Ergebnisse verantwortungsvoll auswerten

Selbst- und Fremdbild sind unterschiedliche Quellen. Ein 360-Grad-Feedback kann Verhalten aus Sicht von Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitenden oder Kunden sichtbar machen. Für Auswahlfragen ist zu prüfen, ob ein Verfahren für genau diesen Zweck geeignet ist und welche Gütekriterien aktuell belegt sind. Zentrale Prüfpunkte sind Objektivität, Reliabilität und Validität; konkrete Anbieterbehauptungen übernehmen wir ohne aktuelle Dokumentation nicht.

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Im Auswertungsgespräch werden Ergebnisse in Bezug auf Funktion und Arbeitsumfeld besprochen. Ein veröffentlichtes Logistik-Praxisbeispiel zeigt die Anwendung von Profilen in einem konkreten Projekt; seine Aussagen bleiben an diesen Fall gebunden. Die Diagnose unterstützt eine nachvollziehbare Entscheidung und einen möglichen Entwicklungsplan. Sie ersetzt weder das Urteil der verantwortlichen Personen noch eine Prüfung rechtlicher und datenschutzbezogener Voraussetzungen im konkreten Auftrag.

Ergebnisse auf die Rolle beziehen: Der Soll-Ist-Abgleich verbindet die Anforderungen mit den Informationen zu Kompetenzen, Erfahrungen, Potenzialen, Risiken und Motivation. Zum Assessment gehört ein Rückmeldegespräch. Die Ergebnisse unterstützen eine begründete Einschätzung und die weitere Entwicklungsarbeit.

Arbeitsergebnisse: Ein Anforderungsprofil als Bezugspunkt der Einschätzung; Ein auf die Funktion bezogener Vergleich von Anforderungen und Kandidatenprofil; Ansatzpunkte für Besetzungsentscheidungen und individuelle Entwicklung.

Vor dem Einsatz werden Entscheidungsfrage, Verfahrensauswahl, qualifizierte Durchführung, Rückmeldung und der Umgang mit personenbezogenen Ergebnissen vereinbart. Aktuelle Instrumentversionen und technische Zugänge sind Teil dieser Klärung.

Mehrere Instrumente beantworten unterschiedliche Fragen. Ein funktionsbezogenes Anforderungsprofil beschreibt, was die Organisation braucht. Ein Persönlichkeitsprofil kann Hinweise auf Stärken, Motive und Risiken geben. Ein 360-Grad-Feedback zeigt, wie Verhalten im Arbeitsumfeld wahrgenommen wird. Verfahren zur kognitiven Leistung richten sich wieder auf andere Merkmale. Diese Aussagen dürfen nicht vermischt werden. Wir prüfen vor der Auswahl eines Instruments, welche Frage der Auftraggeber tatsächlich entscheiden muss und welche Informationen dafür geeignet sind.

Gerade bei Führungskräften kann ein Unterschied zwischen Selbst- und Fremdbild ein Anlass zur Reflexion sein, ohne dass daraus unmittelbar eine Eignungsentscheidung folgt. Gütekriterien sind Objektivität, Reliabilität und Validität. Ein Verfahren muss seine Eignung für den konkreten Zweck aktuell belegen. Im Auswertungsgespräch werden Passungen und Unterschiede zum Jobprofil transparent gemacht. Die Beteiligten können daraus Interviewfragen, Entwicklungsziele oder eine begründete Auswahlentscheidung ableiten. Die Diagnose soll die Qualität der Entscheidung erhöhen und ihre Grenzen offenlegen.

Objektivität, Reliabilität und Validität sind Gütekriterien diagnostischer Verfahren. Diese Begriffe helfen bei der Frage, welche Aussage ein Instrument für eine konkrete Auswahl oder Entwicklung überhaupt tragen kann. Wir unterscheiden daher, was ein Test misst, was ein Interview zeigt und was aus beobachteter Arbeit bekannt ist. Ein 360-Grad-Feedback liefert beispielsweise Perspektiven auf erlebtes Verhalten; es ist nicht automatisch eine Eignungsprognose für eine neue Funktion.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen werden die Befunde auf das zuvor geklärte Anforderungsprofil bezogen. Widersprüche bleiben sichtbar und werden geprüft, statt zu einem scheinbar eindeutigen Einzelwert verrechnet zu werden. Das Ergebnis unterstützt eine begründete Personalentscheidung und kann konkrete Entwicklungsbedingungen benennen. Aktuelle Normen und rechtliche Voraussetzungen müssen für das gewählte Verfahren gesondert geprüft werden.

Von solchen Verfahren zu unterscheiden sind Typologien wie der Golden Profiler of Personality (GPOP) und der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI). Sie gehen auf Jungs Typentheorie zurück und beruhen auf Selbsteinschätzung; der GPOP versteht sich ausdrücklich nicht als Test. Erfasst werden vier Präferenzpaare: Extraversion oder Introversion, Wahrnehmen über die fünf Sinne oder über Intuition, analytisches oder wertorientiertes Entscheiden sowie eine strukturierende oder eine wahrnehmende Einstellung zur Außenwelt. Daraus ergeben sich 16 Profile, die sich zu vier Grundmustern zusammenfassen lassen. Gute oder schlechte Typen gibt es dabei nicht.

Eine Typologie zeigt, wie jemand bevorzugt die Wirklichkeit wahrnimmt und Entscheidungen trifft, und sie gibt Anregungen, eigene Stressmuster zu erkennen und zu steuern. Führungskräfte können daran ihren bevorzugten Führungsstil erkennen, und Führungsteams werden sensibler für die unterschiedlichen „Wellenlängen“ ihrer Mitarbeitenden. Ihr Platz liegt deshalb in der Selbstreflexion, der Fortbildung von Führungskräften und der Arbeit in Teams. Eine Rangfolge von Kandidaten liefert sie nicht, weil sie Präferenzen beschreibt und keine Typen bewertet. Für die Eignungsfrage bleibt der Abgleich mit dem Anforderungsprofil maßgeblich.

Häufige Fragen

Womit beginnt Eignungsdiagnostik?

Mit der Beschreibung der Funktion und ihrer Anforderungen, nicht mit einem verfügbaren Test. Wir trennen Funktionsbeschreibung, Anforderungsprofil und Kandidatenprofil; diese Reihenfolge schützt vor einer Diagnose ohne passende Frage. Zuerst wird geklärt, welche Ergebnisse eine Funktion liefern soll, welche Stakeholder sie bedient und welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen relevant sind.

Welche Quellen können einfließen?

Je nach Auftrag Interviews, Arbeitsbeispiele, Erfahrungen im Unternehmen, Selbst- und Fremdeinschätzung sowie geeignete Verfahren. Dazu können Hogan-Verfahren gehören: HPI für alltägliche Verhaltensmuster, HDS für Risiken unter Belastung, MVPI für Werte und Motivatoren, HBRI für Problemlösen; der I-S-T 2000 R betrachtet kognitive Leistungsfähigkeit. Die Auswahl folgt der diagnostischen Frage.

Was bedeutet ein Profilabgleich?

Er zeigt Passungen, Unterschiede und möglichen Entwicklungsbedarf gegenüber einem geprüften Anforderungsprofil. Der Soll-Ist-Abgleich verbindet die Anforderungen mit Informationen zu Kompetenzen, Erfahrungen, Potenzialen, Risiken und Motivation; zum Assessment gehört ein Rückmeldegespräch. Wir dokumentieren, welche Information welche Aussage trägt, statt eine komplexe Personalentscheidung auf einen Einzelwert zu reduzieren.

Trifft ein Test die Auswahlentscheidung?

Nein. Die Verantwortung bleibt bei den zuständigen Entscheidern. Für Auswahlfragen prüfen wir, ob ein Verfahren für genau diesen Zweck geeignet ist und welche Gütekriterien belegt sind: Objektivität, Reliabilität und Validität. Anbieterbehauptungen ohne aktuelle Dokumentation übernehmen wir nicht; rechtliche und datenschutzbezogene Voraussetzungen werden im konkreten Auftrag geprüft.

Aus der Praxis

Drei Personen arbeiten an Stellwänden vor einer Fensterfront

Praxisbeispiel

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Logistik entwickeln: Diagnose, Führungsstruktur und Befähigung verbinden

Ein mehrteiliger Veränderungsprozess führte von unklaren Beschwerden zu neuen Führungsroutinen.

  • Dokumentierte Organisationsdiagnose und eine verabschiedete neue Führungsstruktur.
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  • Gemeinsam erarbeitete Führungsgrundsätze und ein Führungshandbuch mit Rückmeldungen aus Pulse Checks.
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Kira Rempel

Kira Rempel

Senior Consultant und Leitung Kompetenzteam Personal

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