
Robert A. Sedlák
Gründer und CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Zertifizierter Business Mediator (MGesetz) | Leiter Kompetenzteam Familienunternehmen
Nachfolge in der Transformation
Die Übergabe von Verantwortung begleiten und die Organisation während und nach dem Wechsel handlungsfähig halten.


Mit einer Nachfolge verändern sich nicht nur Rollen. Eingespielte Kommunikations- und Entscheidungsroutinen stehen auf dem Prüfstand, und teils über Generationen gewachsene Führungsstrukturen werden infrage gestellt. Nachfolgebegleitung wird wichtig, wenn die Übergabe Kundenbeziehungen oder Wissen gefährdet, wenn Unsicherheit in der Belegschaft spürbar wird oder wenn Unternehmerfamilie und Führung nicht ausreichend abgestimmt sind.
Zeitplan, Rollen, Gremien und Gesprächsformate der Übergabe festlegen.
Belegschaft, Kunden und Partner zum passenden Zeitpunkt informieren.
Verantwortung und Entscheidungsrechte nachvollziehbar übertragen.
Neue Führungsstrukturen in Reviews überprüfen und nachsteuern.
Wir planen mit den Verantwortlichen den Weg der Übergabe: welche Verantwortung wann übergeht, wie der Rückzug der übergebenden Generation und die Einführung der Nachfolge gestaltet werden und welche Gremien und Gesprächsformate dafür nötig sind. Dabei werden die Spannungen zwischen Unternehmen, Familie und Eigentum ausdrücklich berücksichtigt.
Stillstand oder Unklarheit in der Nachfolge bleiben Belegschaft, Kunden und Geschäftspartnern in der Regel nicht verborgen. Wir gestalten deshalb die interne und externe Kommunikation: was entschieden ist, was noch offen ist und wann wer informiert wird. Zwischen übergebender und nachfolgender Generation wird ein Kommunikationsprozess vereinbart, der regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst wird.
Eine Nachfolge ist erst vollzogen, wenn die neue Verantwortung im Alltag der Organisation wirkt.
Nach der formalen Übergabe zeigt sich, ob die neuen Rollen tatsächlich wirken. Wir beobachten mit der neuen Führung, wo alte Entscheidungswege fortbestehen und wo Führungsstrukturen angepasst werden müssen. Der Generationswechsel kann auch Anlass sein, von einer stark auf eine Person ausgerichteten Führung zu einer partizipativen Führung überzugehen.
Erstgespräch vereinbarenEine Nachfolge kann formal vollzogen sein, während die tatsächlichen Entscheidungsbefugnisse bei der bisherigen Generation verbleiben. Für die Organisation entsteht dann eine doppelte Führung, und Mitarbeitende wissen nicht, wessen Wort gilt. Wir achten deshalb darauf, dass neue Zuständigkeiten mit echten Entscheidungsrechten verbunden sind und die künftige Rolle der übergebenden Generation klar beschrieben ist.
Der Rückzug soll geordnet, aber konsequent und mit Wertschätzung erfolgen. In einem dokumentierten Generationswechsel eines Familienunternehmens im Automobilhandel wurde die Unternehmensführung zwei Jahre nach Beginn des Prozesses offiziell übergeben; der bisherige Inhaber übernahm den Vorsitz eines neu gegründeten Aufsichtsrats. Solche Lösungen sind fallspezifisch, zeigen aber, dass eine neue Rolle für die übergebende Generation Teil der Architektur sein kann.
Ein Generationswechsel kann die gesamte Organisation verändern. Neue Strukturen entstehen, Führungskulturen werden hinterfragt, und Mitarbeitende fragen sich, was vom Bisherigen bleibt. Wir verbinden die Übergabe deshalb mit Organisationsentwicklung: Führungsstrukturen und Organisationsdesign werden überprüft, Schlüsselspieler einbezogen und Managementteams so zusammengesetzt, dass sie die Nachfolge tragen.
In der gemeinsamen Kommunikation von neuer Führung und Zukunftsbild liegt eine Chance. Die Organisation erfährt nicht nur, wer künftig führt, sondern auch, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll. Rückmeldungen aus Belegschaft und Umfeld werden aufgenommen und fließen in die weiteren Schritte ein.
Arbeitsergebnisse: Abgestimmte Übergabearchitektur mit Zeitplan, Rollen und Gesprächsformaten; Kommunikationsplan für Belegschaft, Kunden und Partner; Vereinbarte Reviews zur Überprüfung der neuen Führungsstrukturen.
Die Begleitung betrifft Rollen, Führung, Kommunikation und Organisation. Rechtliche, steuerliche und finanzielle Fragen der Übertragung bearbeiten die zuständigen Fachleute. Umfang und Dauer richten sich nach der Ausgangslage; unser Leistungsportfolio beschreibt für die Gestaltung von Übergangsprozessen drei bis 18 Monate.
Möglichst früh. Wer sich rechtzeitig mit der Übergabe beschäftigt, gewinnt Zeit, um sie sorgfältig vorzubereiten, und kann den Tag der Übergabe so planen, dass sich die Nachfolge danach auf das Geschäft konzentrieren kann.
Die Begleitung der neuen Führung in den ersten Monaten, regelmäßige Reviews zwischen den Generationen, die Anpassung von Führungsstrukturen und die Kommunikation mit Belegschaft, Kunden und Partnern. Welche Elemente nötig sind, hängt von der Ausgangslage ab.
Die Nachfolgestrategie klärt, wer was übernimmt und mit welchem Zukunftsbild. Die Nachfolgebegleitung setzt diese Entscheidungen im Übergang um und achtet darauf, dass sie in der Organisation wirksam werden.
Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Gründer und CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Zertifizierter Business Mediator (MGesetz) | Leiter Kompetenzteam Familienunternehmen

Sprechen wir über Ihre Situation und das, was Sie in Ihrer Organisation weiterentwickeln möchten.