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Strategie in der Transformation

Marktpositionierung aus Kundensicht

Zielkunden, Nutzenversprechen und die erforderlichen Fähigkeiten zu einer tragfähigen strategischen Positionierung verbinden.

Marktpositionierung aus Kundensicht
  • Siemens
  • Porsche
  • Bayer
  • BASF
  • Henkel
  • Sony
  • Metro Group
  • McDonald’s
  • E.ON
  • Dräger
  • Sennheiser
  • Schüco
  • WIKA
  • Currenta

Eine Positionierung wird konkret, wenn klar ist, für welche Kunden ein Unternehmen welchen Nutzen erbringen will. transformis verbindet die Arbeit an dieser Entscheidung mit ihren Folgen für Prozesse, Organisation und Kompetenzen. Unterschiedliche strategische Denkrahmen helfen, Optionen und Zielkonflikte zu prüfen.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Unterscheidbare Positionierungsoptionen
  • Konkretisiertes Nutzenversprechen für Zielkunden
  • Organisatorische Voraussetzungen der gewählten Richtung

So gehen wir vor

  1. 01

    Segmente verstehen

    Kundenerwartungen und Nutzenkriterien aus der Außenperspektive erfassen.

  2. 02

    Wahl treffen

    Zielgruppen und passende Grundstrategie mit den eigenen Fähigkeiten abgleichen.

  3. 03

    Versprechen schärfen

    Schwellennutzen und Differenzierung je Segment beschreiben.

  4. 04

    Einlösen

    Portfolio, Prozesse und Beziehungen auf die gewählte Positionierung ausrichten.

Kundenerwartungen und bisherige Annahmen prüfen

Die Sicht auf relevante Kunden und deren Erwartungen bildet den Ausgangspunkt. Interne Überzeugungen werden von überprüften Erkenntnissen unterschieden. Wo erforderlich, wird eine Kundensegmentierung einbezogen, um unterschiedliche Bedürfnisse nachvollziehbar zu machen.

Strategische Optionen unterscheiden

Kosten, besondere Produktleistung, ein attraktives Verhältnis der Gesamtkosten zum Nutzen oder individuelle Kundenlösungen können unterschiedliche Richtungen beschreiben. Die Optionen werden mit der Ausgangslage und den eigenen Fähigkeiten abgeglichen. Das gewählte Nutzenversprechen braucht einen konkret benannten Kundenkontext.

Die besondere Kombination von Nutzenkriterien macht eine Positionierung aus Kundensicht unterscheidbar.

Organisatorische Konsequenzen ausarbeiten

Aus der Positionierung ergeben sich Anforderungen an Kernprozesse, Zusammenarbeit, Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse. Diese Voraussetzungen werden gemeinsam mit den Verantwortlichen konkretisiert. Die weitere Umsetzung wird an den strategischen Prioritäten ausgerichtet.

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Für wen das Unternehmen unterscheidbaren Wert schafft

Eine Positionierung muss aus Kundensicht beginnen. Verschiedene Kunden suchen nicht denselben Nutzen. Der Blick auf Produktkategorien oder Wettbewerber allein führt leicht zu austauschbaren Angeboten. Wir untersuchen daher die Nutzenerwartungen gewählter Segmente und verbinden sie mit den Kernkompetenzen des Unternehmens. Der Kunde soll erkennen können, warum gerade dieses Angebot für seine Aufgabe passend ist.

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Fünf Grundstrategien dienen als Orientierungsrahmen: Kostenführerschaft, Produktführerschaft, Preis-Wert-Strategie, Kundenvertrautheit und Systembindung. Die Wahl ist keine Etikettenübung. Für jedes Zielsegment wird geprüft, welches Leistungsversprechen daraus folgt und ob die Organisation es tatsächlich einlösen kann. Besonders bei Kundenvertrautheit ändern sich oft auch Beziehung, Service und Prozesse, nicht nur der Werbetext.

Schwellennutzen und Differenzierung getrennt entscheiden

Eine Value Proposition besteht aus Produkt- und Dienstleistungsportfolio, Zeit, Qualität, Preis, Service, Beziehung und Marke. Jedes Segment erwartet bei diesen Kriterien ein Mindestniveau. Wird der Schwellennutzen unterschritten, scheidet ein Angebot aus oder erzeugt Unzufriedenheit. Wird überall mehr geboten als erwartet, bindet das Ressourcen ohne entsprechenden Wert aus Kundensicht.

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Wir prüfen deshalb, an welchen Stellen die Mindestanforderung erfüllt werden muss und wo eine besondere Kombination ein unterscheidbares Versprechen schafft. Das Führungsteam entscheidet, welche Zielgruppen Vorrang haben und welche Konsequenzen das für Vertrieb, Leistungserbringung und Investitionen hat. Eine belastbare Marktpositionierung ist damit eine Wahl samt Verzicht. Sie muss für Kunden erkennbar und für Mitarbeitende im Alltag handhabbar sein.

Operational Excellence über Prozesse, Zusammenarbeit und Wertbeitrag denken: Operational Excellence lässt sich als Zusammenspiel von Prozessausrichtung, disziplinierter Zusammenarbeit, integrierten Systemen und klaren Wertkriterien beschreiben. Die Darstellung verknüpft diese Perspektiven mit dem Ziel, den Gesamtaufwand zu verbessern und Wertbeiträge konsequent zu beurteilen.

Arbeitsergebnisse: Unterscheidbare Positionierungsoptionen; Konkretisiertes Nutzenversprechen für Zielkunden; Organisatorische Voraussetzungen der gewählten Richtung.

Die verwendeten Strategiemodelle strukturieren die Arbeit. Welche Markt- und Kundendaten benötigt werden, wird passend zum Entscheidungsbedarf geklärt.

Es gibt fünf Grundstrategien mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Kundenbindung. Kostenführerschaft arbeitet primär mit einem niedrigen Preis. Produktführerschaft verspricht eine besondere Leistung. Die Preis-Wert-Strategie verbindet einen attraktiven Leistungsmix mit günstigen Gesamtkosten über den Nutzungszeitraum. Kundenvertrautheit richtet eine individuelle Lösung auf die Situation eines Kunden aus. Systembindung setzt besondere Voraussetzungen voraus.

Keine dieser Bezeichnungen ist schon eine Positionierung. Für ein gewähltes Segment muss gezeigt werden, welche Erwartungen es hat, wie das eigene Angebot sie erfüllt und welche Fähigkeiten nötig sind. Die sieben Nutzenkriterien der Innovativen Kundensegmentierung (IKS) helfen bei der Konkretisierung. Beispielsweise kann eine Beziehung mit festen Ansprechpartnern für ein Segment stärker differenzieren als ein zusätzlicher Produktparameter. Eine andere Gruppe bewertet Reaktionszeit oder Preis höher.

Das Führungsteam entscheidet, welche Kombination das Unternehmen anbieten und zuverlässig einlösen kann. Daraus folgen häufig unterschiedliche Anforderungen an Vertrieb, Service und interne Prozesse. Die Positionierung wird deshalb nicht nur in eine Botschaft übersetzt, sondern in Entscheidungen über Leistung und Organisation.

Die Positionierung wird in Gesprächen mit den Verantwortlichen auf ihre Widersprüche geprüft. Kann das Unternehmen gleichzeitig höchste Individualisierung und konsequente Standardisierung versprechen, wenn dieselben Ressourcen beides leisten sollen? Welche Zielgruppe erhält bei knappen Kapazitäten Vorrang? Hier braucht es klare Prioritäten im operativen Geschäft. Solche Entscheidungen machen eine Marktpositionierung für Mitarbeitende verständlich. Sie zeigen auch, worauf das Unternehmen bewusst verzichtet, damit ein gewähltes Versprechen glaubwürdig bleibt.

Der Weg hat vier Schritte: Markteinschätzung, Kundensegmentierung, strategische Positionierung und Strategy Map. Wir unterscheiden Marktsegmente von Kundensegmenten und verbinden ihre Bewertung mit Entscheidungen über Zielmärkte, Zielkunden und Value Propositions. Wir legen für die Marktbewertung vergleichbare Kriterien fest und prüfen sie mit vorhandenen Studien sowie Gesprächen mit Unternehmensvertretern und Experten. Die Kundenperspektive klärt Mindesterwartungen und mögliche Differenzierung. Erst danach wird entschieden, welche Kernkompetenzen die gewählte Position tragen und welche Prozesse sie im Geschäft braucht. Diese Abfolge verhindert, dass eine Formulierung für die Außendarstellung an die Stelle einer strategischen Wahl tritt.

Das Ergebnis kann in einer Strategy Map mit Zielen für Kunden, Prozesse, Lernen und wirtschaftliche Wirkung sichtbar gemacht werden. Die Karte macht die gewählte Positionierung auch für die beteiligten Bereiche als gemeinsame Arbeitsaufgabe verständlich. Ihre Wirkung wird im Kundengespräch und in der Umsetzung überprüft.

Häufige Fragen

Ist Positionierung ein neuer Claim?

Nein. Sie beschreibt eine strategische Wahl für Zielsegmente und muss sich in Leistung und Organisation zeigen. Der Blick auf Produktkategorien oder Wettbewerber allein führt leicht zu austauschbaren Angeboten. Fünf Grundstrategien dienen als Orientierungsrahmen: Kostenführerschaft, Produktführerschaft, Preis-Wert-Strategie, Kundenvertrautheit und Systembindung. Besonders bei Kundenvertrautheit ändern sich Beziehung, Service und Prozesse, nicht nur der Werbetext.

Warum können zwei Segmente verschiedene Versprechen brauchen?

Ihre Nutzenerwartungen und ihr Verhalten können deutlich voneinander abweichen. Wir untersuchen deshalb die Nutzenerwartungen gewählter Segmente und verbinden sie mit den Kernkompetenzen des Unternehmens; wo erforderlich, wird eine Kundensegmentierung einbezogen. Der Kunde soll erkennen können, warum gerade dieses Angebot für seine Aufgabe passend ist und nicht ein vergleichbares.

Was ist Schwellennutzen?

Das Mindestniveau, das ein Segment bei einem Nutzenkriterium erwartet: Portfolio, Zeit, Qualität, Preis, Service, Beziehung oder Marke. Wird es unterschritten, scheidet ein Angebot aus oder erzeugt Unzufriedenheit; wird überall mehr geboten als erwartet, bindet das Ressourcen ohne entsprechenden Wert aus Kundensicht. Differenzierung entsteht erst oberhalb dieser Schwelle durch eine besondere Kombination.

Wie wird die Wahl überprüft?

An tatsächlichen Kundenerwartungen, den eigenen Fähigkeiten und der Einlösbarkeit im Geschäft. Das Führungsteam entscheidet, welche Zielgruppen Vorrang haben und welche Konsequenzen das für Vertrieb, Leistungserbringung und Investitionen hat. Eine belastbare Marktpositionierung ist eine Wahl samt Verzicht; sie muss für Kunden erkennbar und für Mitarbeitende im Alltag handhabbar sein.

Aus der Praxis

Gruppe von transformis vor einer Fensterfront

Praxisbeispiel

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Strategieentwicklung im Chemiepark: Vom Angebot zum Kundennutzen

Ein unternehmensweiter Strategieprozess verband Marktpositionierung, Führung und Organisationsdesign.

  • Ein gemeinsam bearbeiteter Optionenraum mit fünf strategischen Alternativen.
  • Ein 2016 intern moderiertes Strategiereview mit weiterentwickelter strategischer Ausrichtung.
  • Schrittweise Übertragung von Verantwortung für Strategieentwicklung und -steuerung an die interne Unternehmensentwicklung.
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Jan-Niclas Bockard

Jan-Niclas Bockard

Director | Chief Operating Officer (COO) und Leitung Kompetenzteam Unternehmensstrategie

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