
Robert A. Sedlák
Gründer und CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Zertifizierter Business Mediator (MGesetz) | Leiter Kompetenzteam Familienunternehmen
Nachfolge in der Transformation
Blockierende Konflikte in Unternehmerfamilie und Gesellschafterkreis strukturiert klären und wieder entscheidungsfähig werden.


Unterschiedliche Interessen, Werte und Ziele gehören zu jeder Unternehmerfamilie. Kritisch wird es, wenn Konflikte zwischen Familien-, Gesellschafter- und Unternehmenslogik Entscheidungen lähmen und die Zusammenarbeit im Familien-, Gesellschafter- oder Führungskreis kaum noch möglich erscheint. Dann helfen eine strukturierte Konfliktklärung und, wo erforderlich, eine Familienmediation.
Beteiligte, Konfliktthemen und das passende Format bestimmen.
Perspektiven, Gefühle und Bedürfnisse aller Beteiligten aufnehmen.
Handlungsmöglichkeiten erarbeiten und gemeinsam bewerten.
Eine getragene Entscheidung festhalten und ihre Umsetzung begleiten.
Zu Beginn klären wir, worum es tatsächlich geht und wer beteiligt ist. Viele Konflikte im Familienunternehmen entstehen aus den unterschiedlichen Logiken von Familie, Eigentum und Unternehmen. Was aus Sicht der Familie gerecht erscheint, muss nicht den Interessen der Gesellschafter oder den Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Wir unterscheiden Konflikte, die sich durch Klärung und Vereinbarung lösen lassen, von strukturellen Spannungen, die dauerhaft gestaltet werden müssen.
Die Konfliktklärung folgt einer klaren Abfolge. Sichtweisen werden gesammelt, Gefühle einbezogen und Bedürfnisse geklärt. Danach erarbeiten die Beteiligten Handlungsoptionen, führen eine gemeinsam getragene Entscheidung herbei und setzen sie um. Ziel ist eine Lösung, die Familiarität und Professionalität bei Entscheidungen zugleich ermöglicht.
Mediation sucht nicht den Kompromiss um jeden Preis, sondern eine Lösung, die alle Beteiligten tragen können.
Sind die Positionen so festgefahren, dass die Beteiligten allein nicht mehr zu einer Lösung finden, kommt eine Mediation in Betracht. Sie ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, in dem die Parteien freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Lösung anstreben. Bei transformis verantwortet Frédéric Sedlák die Familienmediation; er ist wie Robert A. Sedlák zertifizierter Wirtschaftsmediator nach dem Mediationsgesetz.
Erstgespräch vereinbarenMediation geht davon aus, dass die Konfliktparteien selbst am ehesten eine passende Lösung finden. Ein Konflikt kann den Umgang miteinander aber so verändern, dass über das Problem mehr gesprochen wird als über eine Lösung. Die Mediation gibt eine sichere Struktur, stabilisiert die Kommunikation und eröffnet ein Verständnis für die Perspektive der jeweils anderen Seite.
Sie folgt festen Prinzipien: Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Transparenz, Eigenverantwortung der Beteiligten, Kenntnis aller entscheidungsrelevanten Tatsachen, Ergebnisoffenheit, Verbindlichkeit und die Allparteilichkeit des Mediators. Der Blick richtet sich weniger auf die Aufarbeitung der Vergangenheit als auf zukunftsgerichtete Lösungen, die alle Seiten akzeptieren können.
Familienunternehmen bringen die Beteiligten immer wieder in Dilemmata, weil Bindung, Eigentum und wirtschaftliche Entscheidungen zusammentreffen. Nachfolgekonflikte können Familie und Unternehmen besonders stark belasten. Bevor eine Mediation beginnt, prüfen wir deshalb, welches Format passt: ein moderiertes Klärungsgespräch, eine Konfliktklärung im Familien- oder Gesellschafterkreis oder eine Mediation im engeren Sinn.
Ebenso wichtig ist, was nach einer Einigung geschieht. Vereinbarungen werden so festgehalten, dass sie in Familie und Unternehmen umsetzbar sind. Wo wiederkehrende Konflikte auf fehlende Regeln zurückgehen, kann eine Family Governance mit einem Regelwerk für den Umgang mit Konflikten der nächste Schritt sein.
Arbeitsergebnisse: Gemeinsames Verständnis der Konfliktthemen und Interessen; Erarbeitete Handlungsoptionen und eine gemeinsam getragene Entscheidung; Vereinbarungen für die Umsetzung und den künftigen Umgang mit Konflikten.
Mediation setzt Freiwilligkeit voraus und ersetzt weder Rechtsberatung noch ein gerichtliches Verfahren. Rechtliche Fragen der Vereinbarungen klären die Beteiligten mit ihren eigenen Anwälten. Ob dieselben Personen beraten und mediieren können, wird vorab geklärt, weil eine Mediation Allparteilichkeit verlangt.
Eine Konfliktklärung genügt oft, wenn die Beteiligten noch miteinander sprechen und vor allem eine Struktur für Entscheidungen fehlt. Eine Mediation kommt in Betracht, wenn sich die Fronten so verhärtet haben, dass eine weitere Zusammenarbeit ohne Lösung kaum möglich erscheint. Welches Format passt, klären wir im Vorgespräch.
Die Familienmediation verantwortet Frédéric Sedlák. Robert A. Sedlák und Frédéric Sedlák haben 2021 ihre Ausbildung an der Mediationsakademie Berlin abgeschlossen und sind zertifizierte Wirtschaftsmediatoren nach dem Mediationsgesetz.
Für die Herstellung der Entscheidungsfähigkeit beschreibt unser Leistungsportfolio einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Die tatsächliche Dauer hängt von der Zahl der Beteiligten und der Tiefe des Konflikts ab und wird im Auftrag vereinbart.
Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Gründer und CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Zertifizierter Business Mediator (MGesetz) | Leiter Kompetenzteam Familienunternehmen

Sprechen wir über Ihre Situation und das, was Sie in Ihrer Organisation weiterentwickeln möchten.