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Strategie und Organisation im Handelsverbund gemeinsam entwickeln

Wie ein Handelsverbund neue Marktanforderungen in ein Zukunftsbild, klare Funktionen und veränderte Zusammenarbeit übersetzte.

Zwei Berater von transformis im Büro
Gestaltungsfelder
Strategieentwicklung, Organisationsentwicklung
Themen
Strategie & Zukunft, Organisation & Zusammenarbeit
Leistungen
4 beteiligte Leistungen
Grundlage
Projektdokumentation

Der Weg im Überblick

  1. 01Auftrag

    Drei Arbeitsstränge zu einem Prozess verbinden

  2. 02Analyse

    Erwartungen von außen mit eigenen Fähigkeiten abgleichen

  3. 03Strategie

    Geschäftsmodelloptionen gemeinsam bewerten

  4. 04Organisation

    Anforderungen vor dem Organigramm klären

  5. 05Zusammenarbeit

    Mitgliederbedarf durch klare Verantwortung bearbeiten

Stand: Fachlich verantwortet: Jan-Niclas Bockard, Director | Chief Operating Officer (COO) und Leitung Kompetenzteam Unternehmensstrategie

Ein Handelsverbund im Produktionsverbindungshandel stand vor veränderten Bedürfnissen seiner Mitglieder, neuen Marktteilnehmern und der wachsenden Bedeutung digitaler Leistungen. Der 2016 angestoßene Entwicklungsprozess verband deshalb die strategische Positionierung mit Führung, Organisationsstruktur, Prozessen und IT. Interne Erfahrung und externe Perspektiven sollten gemeinsam für die Weiterentwicklung genutzt werden.

Auftrag: Drei Arbeitsstränge zu einem Prozess verbinden

Die Gesamtarchitektur verband Zukunft und Positionierung, Führung und Organisation sowie Strukturen und Prozesse. Die externe Beratung sollte internes Wissen mit externen Impulsen verknüpfen und auch die Umsetzung begleiten. Inhaltliche Aufgaben, kulturelle Bedingungen und die zeitliche Abfolge wurden gemeinsam betrachtet; die Prozessarchitektur blieb für neue Erkenntnisse anpassbar.

Analyse: Erwartungen von außen mit eigenen Fähigkeiten abgleichen

Eine internationale Stakeholderanalyse untersuchte Erwartungen, Herausforderungen und Trendeinschätzungen von Mitgliedern, Vertragslieferanten und weiteren Partnern. Die Online-Befragung wurde durch qualitative Interviews vertieft. Parallel arbeitete das Unternehmen seine Kernkompetenzen heraus und überprüfte sie durch eine Mitarbeiterbefragung und Rückmeldungen ausgewählter Partner. Beide Perspektiven bildeten Grundlagen der Strategiearbeit.

Strategie: Geschäftsmodelloptionen gemeinsam bewerten

Bereichsübergreifende Teams entwickelten strategische Geschäftsmodelloptionen. Sie nutzten die Ergebnisse der Analysen, Informationen zu Erlösstrukturen und Wettbewerb sowie Impulse von Händlern, Lieferanten, Jungunternehmern und externen Fachleuten. Nach Auswahl und Vertiefung der Optionen formulierte die Geschäftsführung ein Zukunftsbild und stimmte es mit dem Beiratssprecherausschuss ab. Im Juli 2017 wurde es im gemeinsamen Kreis vorgestellt.

Organisation: Anforderungen vor dem Organigramm klären

Aus dem Zukunftsbild wurden Anforderungen an die Organisation abgeleitet und mit der bestehenden Struktur verglichen. Die Teams entwickelten Varianten für Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen. Fachleute und Führungskräfte prüften diese in gemeinsamen Workshops. Die zunächst funktionale Betrachtung erfolgte ausdrücklich vor dem Zeichnen von Organigrammen. Nach der Prüfung durch die zuständigen Gremien wurde das Konzept zur Umsetzung freigegeben.

Zusammenarbeit: Mitgliederbedarf durch klare Verantwortung bearbeiten

Im Kernbereich Ware entstanden eigenständige Funktionen für Mitgliedermanagement, Einkaufsmanagement sowie Lieferanten- und Warengruppenmanagement. Ein verantwortlicher Mitgliedermanager bündelte die Anforderungen eines Händlers und koordinierte ihre Bearbeitung bis zur Umsetzung. Die Organisation richtete ihre Leistungen damit differenzierter an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder aus. Der Bericht beschreibt zugleich eine stärkere Zusammenarbeit über Ressortgrenzen hinweg.

Die Frage für Ihre Organisation

Welche Veränderungen bei Kunden und Partnern verlangen eine neue strategische Antwort – und welche Aufgaben, Entscheidungen und Schnittstellen müssen sich dafür ändern? Der Fall hilft, Marktverständnis, Zukunftsbild und Organisationsdesign als zusammenhängende Führungsaufgabe zu bearbeiten.

Was die Projektdokumentation berichtet

  • Ein aus Analysen und bewerteten Geschäftsmodelloptionen entwickeltes Zukunftsbild, vorgestellt im Juli 2017.
  • Ein aus dem Zukunftsbild abgeleitetes und von den zuständigen Gremien zur Umsetzung freigegebenes Organisationsdesign.
  • Dokumentierte eigenständige Funktionen im Warenbereich und eine klare Verantwortung für die ganzheitliche Betreuung der Mitglieder.

Der Fall beschreibt den historischen, ab 2016 dokumentierten Entwicklungsprozess. Die berichteten organisatorischen Veränderungen sind keine unabhängige Messung von Produktivität, Umsatzwirkung oder langfristigem Unternehmenserfolg. Sie lassen keinen Schluss auf den heutigen Umsetzungsstand zu.

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