
Robert A. Sedlák
Gründer und CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Zertifizierter Business Mediator (MGesetz) | Leiter Kompetenzteam Familienunternehmen
Nachfolge in der Transformation
Nachfolgende und die übergebende Generation in ihren neuen Rollen individuell beraten und begleiten.


Ein Generationswechsel verändert die Rolle aller Beteiligten. Nachfolgende müssen Verantwortung übernehmen und sich zugleich von den Mustern der Elterngeneration lösen. Übergebende müssen loslassen, was sie oft über Jahrzehnte geprägt haben. Nachfolge-Coaching bietet beiden Seiten einen geschützten Raum, um diese Übergänge zu reflektieren und zu gestalten.
Anliegen, Ziele, Rahmen und Vertraulichkeit mit allen Beteiligten vereinbaren.
Erwartungen, Rollenverständnis und konkrete Führungssituationen bearbeiten.
Neue Vorgehensweisen im Übergabealltag ausprobieren.
Erfahrungen besprechen und den nächsten Entwicklungsschritt festlegen.
Wer in eine Führungsfunktion eintritt, muss sich an bestehende Strukturen anschließen und zugleich prüfen, wie weit diese zur eigenen Persönlichkeit und zum eigenen Führungsstil passen. Im Coaching werden die Erwartungen von Familie, Gesellschaftern und Mitarbeitenden, das eigene Rollenverständnis und erste Prioritäten bearbeitet. Konkrete Führungssituationen werden reflektiert und neue Vorgehensweisen in der Praxis erprobt.
Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben einen Großteil ihrer Lebensenergie in das Unternehmen investiert. Der Rückzug berührt deshalb auch die persönliche Frage nach der Zeit danach. Bleibt diese Frage unbearbeitet, kann sie den Nachfolgeprozess unbewusst stark beeinflussen. Das Coaching hilft, die künftige Rolle zu klären und den Rückzug geordnet, konsequent und mit Wertschätzung zu gestalten.
Nachfolge gelingt leichter, wenn die nächste Generation das Lebenswerk der Eltern würdigt und die übergebende Generation ihren Rückzug bewusst gestaltet.
Nachfolgende sollen sich neutralen Rat ohne Risiko einholen können. Deshalb werden Ziele, Rahmen und Vertraulichkeit zu Beginn zwischen Coachee und Auftraggeber vereinbart. Coaching ersetzt nicht die Klärung von Rollen und Entscheidungsrechten in Familie und Unternehmen; wo diese fehlt, wird sie als eigener Schritt angeregt.
Erstgespräch vereinbarenNachfolge ist für beide Generationen ein Lernprozess. Übergebende erwarten manchmal unbewusst ein Spiegelbild ihrer selbst, nur jünger und ohne die eigenen Schwächen. Manche übersehen die Schwächen ihrer Kinder, andere trauen ihnen die Führung nicht zu. Nachfolgende wiederum stehen vor der Aufgabe, eigene Akzente zu setzen und das Lebenswerk der Elterngeneration zugleich zu würdigen.
Im Coaching werden solche Muster besprechbar. Erwartungen, Ängste und persönliche Sichtweisen sollen offen ausgesprochen werden können, zunächst im geschützten Einzelgespräch. Wo es sinnvoll ist und beide Seiten zustimmen, werden gemeinsame Gespräche vorbereitet.
Ein Nachfolge-Coaching ist dann besonders hilfreich, wenn es an den tatsächlichen Übergabeprozess angebunden ist. Welche Verantwortung geht wann über, welche Entscheidungen trifft die nachfolgende Person bereits allein, und wie bleibt die übergebende Generation eingebunden? Diese Fragen verändern sich im Verlauf und werden im Coaching immer wieder aufgegriffen.
Zugleich achten wir auf die Grenze des Coachings. Wenn Rollenkonflikte auf ungeklärte Entscheidungsrechte oder fehlende Vereinbarungen in der Familie zurückgehen, lassen sie sich nicht allein individuell lösen. Dann schlagen wir eine Klärung im Familien- oder Gesellschafterkreis vor.
Arbeitsergebnisse: Geklärtes Rollenverständnis und persönlicher Entwicklungsauftrag; Reflektierte Handlungsoptionen für konkrete Situationen im Übergang; Vereinbarte Formen der Zusammenarbeit zwischen übergebender und nachfolgender Generation.
Coaching ist keine Therapie und keine Eignungsdiagnostik. Die Inhalte bleiben vertraulich, soweit nichts anderes vereinbart ist. Gemeinsame Gespräche beider Generationen finden nur statt, wenn beide Seiten zustimmen.
Für Nachfolgekandidaten aus der Familie oder von außen und für Mitglieder der übergebenden Generation. Beide Seiten können getrennt gecoacht werden; gemeinsame Sitzungen sind möglich, wenn beide zustimmen.
Möglichst bevor die Verantwortung formal übergeht. Dann können Rolle, Erwartungen und erste Schritte vorbereitet werden. Ein Coaching kann aber auch in der Übergangsphase oder nach der Übernahme sinnvoll sein, etwa für die ersten Monate in der neuen Rolle.
Die Methoden ähneln sich. Das Nachfolge-Coaching bezieht aber ausdrücklich die familiäre und eigentümerbezogene Dimension ein: die Erwartungen der Familie, das Verhältnis der Generationen und den Rückzug der übergebenden Person.
Welche Entscheidung steht für Sie an? Gemeinsam klären wir die Ausgangslage, die Beteiligten und den passenden nächsten Schritt.

Gründer und CEO transformis Consulting SE | Guest Professor ECNU Shanghai | Zertifizierter Business Mediator (MGesetz) | Leiter Kompetenzteam Familienunternehmen

Sprechen wir über Ihre Situation und das, was Sie in Ihrer Organisation weiterentwickeln möchten.