
Fachartikel
Unternehmenskultur verstehen und weiterentwickeln
Was gelebte Spielregeln mit Strategie, Führung und Veränderung zu tun haben.
Mehr lesenGelebte Spielregeln, Kulturentwicklung und Veränderungsfähigkeit.

Welche gelebten Spielregeln unterstützen die künftige Ausrichtung – und welche stehen ihr im Weg?
Welche Verhaltensmuster wiederholen sich trotz neuer Ziele?
Was gilt im Alltag als anerkannt, riskant oder unaussprechlich?
Wie wirken Führung, Entscheidungen und Zusammenarbeit auf diese Muster?
Kultur zeigt sich darin, was im Alltag als selbstverständlich gilt. Eine Analyse beginnt deshalb bei wiederkehrenden Erfahrungen und Entscheidungen, bevor ein gewünschtes Zukunftsbild formuliert wird.
Bestehende Routinen schaffen auch Verlässlichkeit. Wer ihre Funktion versteht, kann besser klären, welche Bedingungen sich mitverändern müssen und welche Unsicherheiten bearbeitet werden sollten.
Hilfreich ist eine klare Unterscheidung: Was ist entschieden, was bleibt offen und wo ist Mitwirkung möglich? Kommunikation schafft Gelegenheiten, die Bedeutung einer Veränderung gemeinsam zu verstehen.

Fachartikel
Was gelebte Spielregeln mit Strategie, Führung und Veränderung zu tun haben.
Mehr lesen
Fachartikel
Wie Informationen, Beteiligung und Folgeentscheidungen die Führungsarbeit prägen.
Mehr lesen
Fachartikel
Wie Employee Value Proposition, tatsächliche Arbeitgebererfahrung und Kommunikation zu einer glaubwürdigen Arbeitgebermarke zusammenfinden.
Mehr lesen
Fachartikel
Wie strategische Ziele, gelebte Entscheidungsmuster und konkrete Veränderungen an Strukturen und Zusammenarbeit verbunden werden.
Mehr lesen
Fachartikel
Wie Führung Orientierung, Beteiligung und Rückmeldung im Veränderungsprozess organisiert.
Mehr lesen
Fachartikel
Organisatorische Abwehrmuster verstehen und relevante Informationen für gemeinsame Entscheidungen bearbeitbar machen.
Mehr lesen
Fachartikel
Cultural Due Diligence prüft den Cultural Fit vor einer M&A-Transaktion: Definition, Beobachtungspunkte, Ablauf, Dauer und Vorgehen bei Konflikten.
Mehr lesen
Fachartikel
Sieben Gründe, warum die Digitalisierung scheitert, weshalb die Unternehmenskultur oft der größte Engpass ist und welche Folgen ein Scheitern hat.
Mehr lesen
Fachartikel
Das Eisbergmodell der Unternehmenskultur zeigt, wie sichtbare und verborgene Elemente zusammenhängen und warum sich Kultur nur indirekt verändern lässt.
Mehr lesen
Fachartikel
Führungskultur gestalten: wie Unternehmen ihr gelebtes Führungsverständnis auf Strategie und Organisation ausrichten und Kultur und Leistung stärken.
Mehr lesen
Fachartikel
Der M&A-Prozess in sechs Schritten: von der Strategieentwicklung über Due Diligence und Closing bis zur Post-Merger-Integration, mit Zeitrahmen je Phase.
Mehr lesen
Fachartikel
Geschäftspraktiken in China: wie Institutionen, Beziehungsnetzwerke und Kultur zusammenwirken und worauf eine kohärente China-Strategie aufbaut.
Mehr lesen
Fachartikel
Innovationsfähigkeit hängt von Struktur und Kultur ab: Exploration und Exploitation, fünf Erfolgsfaktoren und der Weg von der Idee zur Ausweitung.
Mehr lesen
Fachartikel
Wie Unternehmen Kunden- und Dienstleistungsorientierung stärken: drei Werkzeuge für interne und externe Kunden-Lieferanten-Beziehungen.
Mehr lesen
Fachartikel
New Work in Organisationen: die fünf Prinzipien der New Work Charta, acht Handlungsfelder und die Rolle von Führung, Ambidextrie und Kultur.
Mehr lesenDer Systemische Kulturkompass gehört zu unseren Instrumenten, um Unternehmenskultur zu analysieren. Ausgangspunkt ist die Frage, welche Muster im Unternehmen wirksam sind.
Kulturelle Hemmnisse abbauen, Arbeitgeberattraktivität stärken und die Passung zwischen Strategie und Kultur herstellen sind benannte Aufgaben unseres Angebots. Performance-Kultur und Smart Decision Culture setzen weitere Schwerpunkte.
Nach der Analyse werden kulturelle Stärken, Spannungen und der strategische Veränderungsbedarf gemeinsam bewertet. Ansatzpunkte können Führungs- und Schlüsselrollen, Entscheidungswege, Kommunikation und Personalentwicklung sein. Interventionen werden aufeinander abgestimmt und anhand neuer Erfahrungen im Arbeitsalltag überprüft.
Kultur zeigt sich unter anderem darin, wie mit Fehlern, Unsicherheit und abweichenden Sichtweisen umgegangen wird. Eine Diagnose verbindet Gespräche und weitere geeignete Erhebungen. Im Mittelpunkt steht die Passung zur strategischen Aufgabe. Führung, Entscheidungsformen und gelebte Zusammenarbeit schaffen Bedingungen für Entwicklung; neue Werteformulierungen allein verändern diese Muster noch nicht.
Unternehmenskultur umfasst die Grundüberzeugungen, Werte, selbstverständlich geteilten Glaubenssätze sowie Kommunikations- und Verhaltensmuster einer Organisation. Damit verbunden sind kollektiv geteilte Erwartungen, nach denen gehandelt wird. Bei transformis® verstehen wir die Unternehmenskultur auch als inoffizielle Spielregeln in einer Organisation, die die täglichen Verhaltensweisen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen steuern. Kultur wird damit als eine nicht-entscheidbare Entscheidungsprämisse. Sie prägt maßgeblich, wie Entscheidungen getroffen werden, wie geführt und zusammengearbeitet wird, wie Verantwortung übernommen wird, welche Themen in den internen Kommunikationsprozessen angesprochen werden können und welche tabuisiert sind sowie mit Fehlern, Konflikten und Veränderungen umgegangen wird.
Unsere Grundhypothesen:
Über Kultur kann nicht direkt entschieden werden, sie kann nur indirekt verändert werden
Kultur ist immer auch im Kontext der Unternehmens-Strategie zu beobachten und zu bewerten
Es gibt keine „gute“ oder „schlechte“ Kultur. Es gibt nur eine hemmende oder fördernde Unternehmenskultur im Kontext der Unternehmensstrategie und -ziele
Kultur ist kein HR-Thema, sondern ein Management- und Business-Thema
Kultur entwickelt sich durch die gemeinsam geteilten Beobachtungen, was im alltäglichen Verhalten im Miteinander tatsächlich zählt, vor allem, was von den Schlüsselspielern der Organisation implizit erwartet und vorgelebt wird. Sie ist weniger eine Resonanz auf das, was an kulturellen Erwartungen offiziell im Unternehmen verlautbart wird.
Verabschiedete Strategien scheitern in der Umsetzung, weil kulturelle Muster dagegenwirken. Kulturveränderungen bleiben wirkungslos, wenn sie losgelöst von Strategie initiiert werden. Führungskräfte agieren dabei in Spannungsfeldern zwischen formalen Vorgaben und informellen Regeln. Zugleich wird Kulturveränderung als „weich“ wahrgenommen und nicht auf Basis valider Daten gesteuert. Es fehlt eine gemeinsame Sprache, um Kultur sachlich und lösungsorientiert besprechen und bearbeiten zu können. Die Zusammenarbeit leidet unter fehlendem Vertrauen und geringer Verantwortungsübernahme. Fehlende psychologische Sicherheit in den wechselseitigen Beziehungen schafft zudem entscheidende Thematisierungsbarrieren, die es verhindern, dass die unternehmerisch relevanten Themen miteinander besprechbar werden. Auf diese Weise entstehen Tabus in Organisationen.
transformis® positioniert sich als Beratung für systemische, strategisch eingebettete Kulturarbeit.
Wir beraten und begleiten Unternehmen dabei, Kultur bewusst einzusetzen und weiterzuentwickeln als Hebel für Leistungsfähigkeit, zielgerichtete Zusammenarbeit und Veränderungsfähigkeit. Wir sehen Kultur als einen Enabler der Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass diese erfolgskritische Dimension nicht durch explizite Ansagen seitens des Managements zielgerichtet verändert werden kann.
Unser Ansatz:
Wir betrachten Unternehmenskultur systemisch – also als einen grundlegenden Bestandteil des gesamten Unternehmensgeschehens. Gleichzeitig ist sie nur begrenzt direkt steuerbar oder gezielt gestaltbar. Deshalb verstehen wir Kultur weniger als etwas, das normativ festgelegt werden sollte. Vielmehr sehen wir sie als eine Dimension, die während eines Transformationsprozesses aufmerksam begleitet und beobachtet werden muss. Die Entwicklung der Kultur wird vor allem dadurch beeinflusst, wie der Transformationsprozess tatsächlich erlebt wird und wie glaubwürdig die Veränderungsschritte beobachtet und eingeschätzt werden. Dabei spielen die beobachteten Verhaltensweisen der Führungsverantwortlichen und deren Stimmigkeit eine ganz zentrale Rolle.
Wir legen kulturelle Muster offen, statt sie zu moralisieren und schaffen so eine leichtere Besprech- und Bearbeitbarkeit
Wir betrachten Kultur immer im Zusammenhang mit ihrer Bedeutung für die Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie
Wir kombinieren qualitative und quantitative Erhebungsmethoden, um die Unternehmenskultur angemessen zu beschreiben. Eine zentrale Quelle dafür ist die Analyse der Art und Weise, wie Führungskräfte in ihrem alltäglichen Tun von ihren Mitarbeitern wahrgenommen werden. Diese Erkenntnisse legen die Basis für zielgerichtete Kulturentwicklung und die Identifikation von Veränderungshebeln
Wir bringen Kultur vom „Bauchgefühl“ auf die „Management-Agenda“ (weg von einem HR-Randthema, hin zu einem relevanten Business-Thema)
Wir schaffen durch eine dialog- und klärungsorientierte Haltung tragfähige Verständigung, nutzen Spannungen produktiv und verbinden unterschiedliche Perspektiven als Grundlage nachhaltiger Veränderung
Messbare, beobachtbare Effekte:
Kulturelle Elemente, Narrative und Muster werden sichtbar, besprechbar und bearbeitbar
Die Sensibilisierung der Entscheidungsträger für die ausschlaggebende Wirkung ihres alltäglichen Tuns auf die Kulturentwicklung, sowohl was die Bestätigung als auch die Veränderung derselben angeht
Gemeinsame Sprache und belastbare Daten für Management-Entscheidungen
Gemeinsame Entwicklung einer „Ziel-Kultur“ und passgenaue Kulturentwicklung mit dem Ziel
das Vertrauen, die Verantwortungsübernahme und Kommunikationsqualität in der Organisation zu stärken
die Führungs- und Entscheidungsqualität zu verbessern
eine höhere Veränderungs- und Lernfähigkeit der Organisation zu erreichen
Transformation wird dann anschlussfähig, wirksam und nachhaltig, wenn sie kulturell getragen wird
Nutzen kompakt:Der Nutzen dieses Gestaltungsfeldes erschöpft sich nicht in der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Er besteht zugleich in der Fähigkeit der Organisation, eine Kultur des Lernens, der Verantwortung, der Zusammenarbeit und der kontinuierlichen Reflexion zu entwickeln, die strategische Veränderungen nachhaltig trägt und organisationale Erneuerung dauerhaft ermöglicht. Dadurch wird Kultur zu einem entscheidenden Enabler langfristiger Zukunftsfähigkeit.
Was uns im Thema Kultur unterscheidet:
Systemisch statt normativ: Wir bewerten nicht, wir werden wirksam. Kultur verstehen wir als Ergebnis gelebter Praxis. Ihre Entwicklung folgt vor allem den beobachtbaren Handlungen der wesentlichen Entscheidungsträger und den Erfahrungen, die Mitarbeitende im Alltag sammeln
Daten- und evidenzbasiert, statt gefühlt und vage: Kombination aus qualitativer Tiefe und quantitativer Belastbarkeit
Managementnah statt HR-zentriert: Kultur als relevantes Führungs- und Business-Thema
Strategisch eingebettet: Kulturentwicklung folgt klaren Zielen
Umsetzungsorientiert: Analyse, Zielbild und Intervention sind integriert gedacht
Wir verbinden durch eine dialog- und klärungsorientierte Haltung Perspektiven, nutzen Spannungen produktiv und ermöglichen tragfähige Verständigung
Wir sorgen dafür, dass Transformation nicht an der Kultur scheitert, sondern durch Ihre Weiterentwicklung getragen wird!
Diese Leistungen greifen unterschiedliche Aufgaben auf. Der konkrete Anlass bestimmt, welche davon zusammengehören.
Gelebte Erwartungen und informelle Regeln im Zusammenhang mit der Strategie verstehen.
Gelebte Muster mit strategischen Anforderungen verbinden und Veränderungen an Zusammenarbeit, Führung und Strukturen begleiten.
Entscheidungsfähigkeit durch passende Strukturen und gelebte Zusammenarbeit stärken.
Veränderung mit klaren Entscheidungsräumen, geeigneter Beteiligung und regelmäßiger Rückmeldung begleiten.
Hintergrundinformation
10 Seiten · 2012 · online lesbarRobert A. Sedlák
Online lesenFachbeitrag
21 Seiten · 2019 · online lesbarDr. Reiner Blank, Robert A. Sedlák
Online lesenHintergrundinformation
16 Seiten · 2018 · online lesbar
Online lesenDiese Beiträge stammen von der bisherigen Website. Der jeweilige Publikationsstand ist am Beitrag ausgewiesen.
Welche Frage steht in Ihrem Unternehmen an? Lassen Sie uns über Ihren Auftrag und passende nächste Schritte sprechen.

Leitung Kompetenzteam Werte und Unternehmenskultur | Senior Project Manager | Wirtschaftsmediatorin

Sprechen wir über Ihre Situation und das, was Sie in Ihrer Organisation weiterentwickeln möchten.